Gelebte Musik
Publicado originalmente en Marzo de 2007 en musikundtheater.ch
Gustavo Dudamel – temperamentvoll, freudig, unverbildet, neugierig
Er ist der Shooting Star in der internationalen Dirigentenszene schlechthin. Zum ersten Mal in der Schweiz tritt nun am Lucerne Festival Ostern die «Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar» unter Gustavo Dudamel auf. Ein Ereignis. Dazu ein Porträt des Dirigenten sowie dieses ganz besonderen Systems gelebter Musik und Jugend-
förderung in Venezuela.
Manuel Brug
Zuerst hat er Mahlers 1. Sinfonie mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu Ende dirigiert, tief und ehrlich, grell und vergnügt, mit europäischer Wehmut und jiddischem Weltschmerz, angereichert mit Latino-Temperament, sodass es das Publikum im Mann-Auditorium in Tel Aviv klatschend aus den Sitzen hob. Dann hat er sich seine an Simon Rattle gemahnenden Korkenzieherlocken von seiner schönen Frau trockenrubbeln lassen, einer ehemaligen Tänzerin und Journalistin, die er vor noch nicht einem Jahr in einer kurzen Konzertpause geheiratet und bei der Claudio Abbado Postillon d’Amour gespielt hatte. Anschliessend hat er sich mit den Musikern die zweite Halbzeit des Weltmeisterschafts-Finales aus Berlin angesehen, erschöpfend über Zidanes Bauchbombe diskutiert und schliesslich zusammen mit dem Pianisten Yundi Li, mit dem er ein paar Stunden früher leidenschaftlich durch Liszts 1.Klavierkonzert gepflügt ist, in einem Edel-Imbiss mit gutem Appetit einen De-luxe-Hamburger vernichtet. Dabei haben sich beide über ihre jeweils anstehenden Plattenaufnahmen ausgetauscht.
Abendverrichtung eines kommenden Weltstars. Der Chinese Li ist 24, der aus dem venezuelanischen Provinznest Barquisimito stammende Gustavo Dudamel gerade ein Jahr älter. Li ist das Produkt rigider Talentauslese im Land der Mitte, Dudamel die kreative, vor Salsa-Charme sprühende Speerspitze jenes in den letzten Jahren für Schlagzeilen sorgenden lateinamerikanischen Musik-Erziehungsprojekts von José Antonio Abreu (67), für das sein Staatspräsident 40 Millionen Euro Subvention pro Jahr bereitstellt. Und vor allem auf dem Junglöwen am Pult, dessen bleiche Haut vor lauter Proben kaum noch die Sonne sieht, ruhen die geballten – auch kommerziellen – Hoffnungen der westlichen Musikwelt.
Denn schon seit Längerem hat das alte Zentraleuropa seinen Rang als Herzland der klassischen Musik offenbar verloren. Mit Simon Rattle tauchte Birmingham plötzlich als Impulsgeber auf, mit Mariss Jansons haben wir das Orchester von Oslo schätzen gelernt. Amerika ist mindestens seit 150 Jahren ein Verbündeter der Beethoven-Entente, und wir haben auch die Asien-Invasion des 20. Jahrhunderts gut verdaut. Geiger aus Sibirien bevölkern den Mozartmarkt, albanische Soprane und mexikanische Tenöre leuchten am Opernhimmel, chinesische Pianisten werden als Tasten-Popstars gefeiert.
Nur ein ganzer Halbkontinent leistete bisher gegen die klassische Beglückung Widerstand: Südamerika. Zwar war und ist die Oberschicht von Buenos Aires samt dem Teatro Colon ein klassischer Brückenkopf (wenn auch augenblicklich unter eingeschränkten finanziellen Bedingungen), und aus Peru bezaubert uns mit Juan Diego Floréz schon der dritte Rossini-Tenor. Doch sonst gab es nichts zwischen Yucatan und Feuerland.
Sistema Abreu – Klassik als Abenteuer
Und trotzdem blinkt nun auf der klassischen Weltkarte ein Land auf, das noch nicht einmal für seine Folklore berühmt ist, höchstens für seine Kriminalitätsrate und seine Miss-Wahlen: Venezuela. Dieses Phänomen hat immer wieder nur einen Namen: José Antonio Abreu, geboren 1939, Wirtschaftler, Jurist, Musiker, Dirigent. Der gründete vor dreissig Jahren das Nationale Sinfonieorchester Simon Bolivár – auch um den sozialen Missständen zu trotzen und die Jugendlichen aus den Slums wenigstens für ein paar Stunden von der Strasse zu holen. Als Meister des Überredens fand er mächtige Gönner, und die Methode, den Kids ein Instrument als ersten eigenen, wertvollen, freilich mit Verantwortung behafteten Gegenstand im Leben zu leihen, verfing prächtig.
Heute überzieht ein unglaublich effektives Jugendorchestersystem das ganze Land. Unter dem Dach des «Sistema Nacional de Orquestas Juveniles, Infantiles y Preescolares» spielen rund 240’000 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 20 Jahren in 57 Kinder- und 125 Jugendorchestern. Was als weltfremde Sozialromantik anmuten mag, hat unbeschreiblichen Erfolg. Die Kinder aus den Ghettos greifen tatsächlich lieber zur Oboe als zum Revolver, ihre klingenden Helden sind keine finsteren Rapper, sondern Bach und Beethoven. Die venezolanische Musikfabrik ist heute sicher das am straffsten organisierte und folgenreichste Klangkombinat der Welt.
Dies, weil José Antonio Abreu immer auch weiter reichende Ambitionen hatte. Die Jugendlichen sollten nicht nur spielen lernen, sondern auch gut spielen. Die Jugendorchester sind kein waldörfliches Pädagogik-Paradies, sondern ein Abbild gesellschaftlicher Verhältnisse. Auch in der philharmonischen Oase wird besonders gefördert, wer besonderes leistet; Auslese ist kein Fremdwort, schliesslich wartet vor den Probenraumtüren die harte südamerikanische Wirklichkeit. Es gibt verschiedene Leistungsklassen und Orchesterstufen, nur die Besten schaffen es bis ins Nationale Jugendorchester, später gar zum professionellen Bolivár-Orchester. Und längst ist das keine Angelegenheit der Unterschicht mehr.
Die letzten Jahrzehnte haben das Caracas-System immer effizienter gemacht. Die von ihm hervorgebrachten Musiker brauchen keinen Latino-Mitleidsbonus, sie können sich jetzt auf dem Weltmarkt beweisen. Jugendorchester gibt es viele und gute, doch der vor Temperament, Frische und Spielfreude vibrierende Klangkörper aus Caracas ist schon etwas ganz Besonderes. Für diese Menschen ist Klassik jeden Tag Abenteuer, Entdeckung, Überraschung – hier findet man keine Spur europäisch müder Abgeklärtheit.
Knotenpunkt Berliner Philharmoniker
Und weil längst auch Weltklassedirigenten wie Claudio Abbado und Simon Rattle davon gehört haben und ihren jugendbeglückenden Stab leuchtenden Auges schon vor Ort gehoben haben, entwickelt sich im globalen Klassikdorf ein immer engmaschigeres Netz gegenseitiger Beziehungen. Einer der Knotenpunkte sind die Berliner Philharmoniker. Schliesslich hatte Sir Simon im gewohnten Pathos verkündet: «Ich habe in Venezuela die Zukunft der klassischen Musik gehört.»
Nicht nur der Chef, auch viele der Musiker von der Spree erkennen ihre Verantwortung für die nächste Generation von Musikmachern. Sie sind regelmässig als Tutoren in Caracas zu Gast. Auf der letzten Deutschlandtournee des Nationalen Venezolanischen Jugendorchesters leitete der Berliner Trompeter Thomas Clamor die Brass Band, die inzwischen ebenfalls bei der EMI eine CD veröffentlich hat, und die Geschichte zwischen dem Solokontrabassisten Klaus Stoll und Edicson Ruiz mutet gar wie ein modernes Märchen an.
Stoll hörte den heute 20-jährigen Ruiz vor fünf Jahren bei einem Meisterkurs in Caracas, empfiehlt ihn ans Jugendorchester des Schleswig Holstein Musikfestival, wo er auch doziert. Schnell sind die Verbindungen zur Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker geknüpft. Dieses Ausnahmetalent nimmt alle im Sturm. Stoll, bei dem er auch wohnt, wird für den Minderjährigen zum Ersatzvater, er drängt zum Philharmoniker-Vorspiel. Das besteht Edicson Ruiz mit links, wird zum jüngsten, noch nicht einmal volljährigen Philharmoniker überhaupt, der offiziell noch ein Jahr als Akademist firmieren muss.
Inzwischen hat er sein Probejahr längst erfolgreich absolviert und ist am Ziel seiner kühnsten Träume. «Am Anfang habe ich die Musik gehasst», erzählt er mit leiser Stimme. Wegen Disziplinlosigkeit flog er einst aus dem Jugendchor. Stoll attestiert ihm, er sei mit seinem Instrument «magisch verbunden». Seiner Mutter, die ihn allein grossgezogen hat und nachts Taxis fahren musste, hat Ruiz inzwischen ein Haus gekauft. Und wer Edicson Ruiz inmitten der Berliner Kontrabassgruppe im Konzert beobachtet, der erlebt einen selten glücklichen Menschen.
Von Caracas an den Karajan-Platz. Diesen Weg haben auch Gustavo Dudamel und Gabriela Montero genommen. Der eine hat als 23-jähriger Dirigent 2005 in Bamberg den neuen Gustav-Mahler-Wettbewerb gewonnen und wird nun vehement in den weltweiten Gastierzirkus eingespeist. Im April dirigiert er sogar das Festkonzert zum 80.Geburtstag von Papst Benedikt XVI. in Rom. Eher zufällig geht augenblicklich auch der Stern der 35-jährigen venezolanischen Pianistin Gabriela Montero auf, die besonders mit ihren freien Improvisationen verblüfft. Immerhin Martha Argerich ist ihr grösster Fan, die EMI will sie berühmt machen. So viel Caracas im Konzersaal war nie.
Oft Gehörtes, frisch und ehrlich
Frisch gepresst liegt Dudamels erste CD nun in den Läden, grosse Klassik, sinfonische Kronjuwelen, Beethovens Nr. 5 und 7. Veröffentlicht hat das nicht irgendein Billiglabel, sondern die Deutsche Grammophon, wo man sehr genau weiss, dass man die gleiche Combo mit Carlos Kleiber, eingespielt 1975 von den Wiener Philharmonikern, als Aufnahme-Inkunabel im ständigen Katalog hat. Dudamel freilich hat die beiden Beethoven-Hits nicht mit einem europäischen Luxusklangkörper, sondern dem von ihm seit sieben Jahren geleiteten Orquesta Juvenil Simíon Bolívar de Venezuela gespielt. Was da an Edelresonanzboden und mürber Tradition fehlt, macht man durch Spielfreude wett.
«Ich will gar nicht mit den grossen Maestri konkurrieren», fegt Dudamel jeden Vergleich nonchalant hinweg, «ich kenne die meisten von deren Aufnahmen nicht. Ich weiss nur, dass ich seit zehn Jahren diese Musik dirigiere und mit ihr verwachsen bin. Sie ist Teil meines Lebens, auch wenn sie nicht gerade aus meinem Kulturkreis stammt. Und ich habe sie gemeinsam mit diesen jungen Musikern entdeckt, wir haben sie immer wieder gespielt und sind daran gewachsen.»
Fast schon altkluge Worte, denen zum Glück der unbekümmerte, freilich keineswegs unreflektierte Gestaltungsansatz Gustavo Dudamels gegenübersteht. Dudamels Stil ist offen, temperamentvoll, freudig, unverbildet, neugierig. Er kann erstaunlich reif disponieren, Musik wirken lassen. Übergänge gelingen ihm natürlicher und fliessender als mancher arrivierter Pultgrösse. Dynamik und Tempo sind ihm Abenteuerspielplätze, die er bis zur Grenze austestet. Dabei klingt oft Gehörtes bei ihm frisch und ehrlich: als gelebte Musik, nicht als gedrillte Kunstübung.
Claudio Abbado ist Gustavo Dudamels nachhaltigster Förderer, aber auch Simon Rattle macht sich für ihn stark, und bei Daniel Barenboim in Berlin hat er im Mai 2006 den «Tristan» mitstudiert – im Graben sitzend, demütig, wie ein Schwamm jede Korrektur aufsaugend. Nebenbei hat Dudamel an der Lindenoper fast unbemerkt in ein paar Repertoirevorstellungen sein professionelles Operndebüt mit «L’Elisir d’amore» gegeben, flockig, freudig überdreht, aber mit viel Liebe zum Detail. Und im September 2006 als Beginn der prestigeträchtigen Austausch-Achse Mailand-Berlin seine erste echte Opernpremiere geleitet: «Don Giovanni» an der Scala, kleiner geht das heute nicht mehr. Das Orchester hat Dudamel vorher zur Einstimmung immerhin schon einmal im Konzert austesten können. Es wurde kein Triumph, aber ein hochprofessioneller Erfolg
Der 25-Jährige ist das glänzendste Produkt des «Sistema» Abreus, das er deswegen natürlich nicht infrage stellt – obwohl man es als staatlich überkontrollierte, bisweilen einseitig abhängig machende Eliteförderung durchaus auch kritisieren könnte. Freilich legt Dudamel Wert darauf, dass er kein Slumkind ist. Schon sein Vater war Musiker, Sohn Gustavo hat als Geiger im Orchester angefangen, wurde schnell gefördert und gefordert.
Bisher scheint er das blendend zu verkraften. Und so hat er im letzten Sommer auch den eigentlich nötigen Urlaub verkürzt, um in Tel Aviv auch noch die Konzerte des blessierten Zubin Mehta zu übernehmen. Die Musiker des Israel Philharmonic, gestandene Profis, kommen mit glänzenden Augen aus der Mahler-Probe. Und obwohl Gustavo Dudamel auf sehr dünnem Eis geht, scheint er für das Israel Philharmonic, das sich langsam Gedanken über die Nach-Mehta-Ära macht, so etwas wie ein auch im Temperament ähnlicher Zukunftsbringer. Zum 70-Jahr-Orchesterjubiläum im Dezember stand Dudamel als einziger Jungspund bereits wieder auf dem Festprogramm. Und wer erlebt hat, wie spontan und begeistert Musiker und Publikum auf den Wuschelkopf reagieren, gerade und besonders bei Mahler, dem ist klar, dass hier künstlerisch die Chemie stimmt. Noch einmal Zubin Mehta: «Ich kann nur sagen, dass wir, das Orchester und ich, den kleinen Gustavo sehr ins Herz geschlossen haben. Das Israel Philharmonic ist durchaus ein schwieriges Orchester, wir mögen nicht jeden. Aber Dudamel mögen wir. Wir bauen ihn auf. Den Rest wird die Zukunft weisen.»
Auch bei den diesjährigen Ostermusiktagen des Lucerne Festivals wird Gustavo Dudamel mit seinen Venezuela-Kids einen Residenz-Aufenthalt bestreiten. Und im Herbst 2007 wird Dudamel als Chefdirigent im abseits der Klassikhauptstrasse liegenden Göteborg anfangen. Fröstelnd macht ihn dort nur der Gedanke an die Temperaturen. Seine Zukunft sieht er in warmem, nicht unbedingt lateinamerikanischem Licht.
Manuel Brug ist Musikredakteur bei der Tageszeitung «Die Welt».
Traducción rápida al español por Google Translate:
Vivir la música
Él es la estrella fugaz en el escenario internacional la realización por excelencia. Por primera vez en Suiza se encuentra ahora en el Festival de Pascua de Lucerna, la “Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar” en virtud de Gustavo Dudamel. Un evento. Además de un retrato de la orquesta, y este mismo régimen especial de la música y los jóvenes viven
promoción en Venezuela.
Manuel Brug
Primero el 1 de Mahler Sinfonía con la Orquesta Filarmónica de Israel, llevó a cabo al final, profundo y honesto, brillante y alegre, con una europea y la nostalgia Yídish weltschmerz, enriquecido por temperamento latino, de manera que la audiencia en el Auditorio Mann de Tel Aviv klatschend levantó de su asiento. Entonces ha de Simon Rattle de su sacacorchos gemahnenden rizos de su bella esposa trockenrubbeln licencia, ex bailarina y periodista, no fue un año en el concierto de un breve descanso y se casaron cuando Claudio Abbado Postillon d’Amour desempeñado. Luego, los músicos tiene con la segunda mitad de la fase final de la Copa Mundial en Berlín vistos, Zidane exhaustiva sobre el vientre de bomba y, por último, examinó, junto con el pianista Yundi Li, con quien examinó un par de horas antes por Liszt 1.Klavierkonzert es la pasión en un arado Edel-restaurante de comida con un buen apetito, una de lujo-Hamburger destruidos. Ellos tienen ambos sobre sus respectivas próximas grabaciones intercambiadas.
La noche viene el cumplimiento de un mundo estrellas. El chino Li es de 24, de la provincia venezolano Gustavo Dudamel Barquisimito llegó tan sólo un año de edad. Li es el producto de la rígida selección de talento en la tierra del centro, el creativo Dudamel, la salsa antes de volar encanto punta de lanza de que en los últimos años, titulares de emergencia de la música de América Latina, proyecto de educación por José Antonio Abreu (67), para el presidente de 40 millones de euros de subvención por años. Y especialmente en los jóvenes leones en el podio, su piel pálida ruidosas muestras de apenas ve el sol, el resto combinado – incluso comerciales – las esperanzas de la música occidental mundo.
Porque algún tiempo ha sido la vieja Europa central con su clasificación como el corazón de la música clásica parece perdido. Por Simon Rattle Birmingam repente surgió como una fuerza motriz, con Mariss Jansons, la orquesta, apreciamos Oslo. América es por lo menos 150 años desde que un aliado de la Entente Beethoven, y también tenemos la invasión de Asia y el 20 Siglo, bien digerido. Violinista de Siberia habitan en el mercado de Mozart, albanés sopranos y tenores de México cielo brillará en la Opera, el pianista chino que se celebra como clave Popstars.
Sólo un Halbkontinent hizo anteriormente contra el clásico feliz Resistencia: América del Sur. Era y es la clase alta de Buenos Aires, incluyendo el Teatro Colón de puente de un clásico (aunque actualmente en condiciones de escasos recursos económicos), de Perú y nos encantará con Juan Diego Flórez es el tercer país con Rossini tenor. Pero por lo demás no había nada entre Yucatán y Tierra del Fuego.
Sistema Abreu – Clásico como una aventura
Y, sin embargo, ahora se exhibe en el mapa del mundo clásico de un país que ni siquiera es famoso por su folklore es una máxima por su delito y su fracaso a las elecciones: Venezuela. Este fenómeno siempre ha sólo un nombre: José Antonio Abreu, nacido en 1939, economista, abogado, músico, director de orquesta. El hace treinta años fundó la Orquesta Sinfónica Nacional Simón Bolívar – también sobre los agravios sociales y de desafiar a los jóvenes de los barrios pobres, al menos por unas horas desde la calle para ir a buscar. Como un maestro de hablar, encontró poderosos mecenas, y la forma en que los niños como un instrumento en primer lugar, valioso, aunque con un posible tema de la responsabilidad en la vida magníficamente capturados para pedir prestado.
Hoy abarca un increíblemente eficaz sistema de orquestas juveniles en todo el país. En el marco del “Sistema Nacional de Orquestas Juveniles, Infantiles y Preescolares» jugar unos 240.000 niños, niñas y adolescentes dos horas-20 años en 57 niños y 125 orquestas juveniles. Lo que comenzó como un romance sociales unworldly puede parecer, tiene éxito indescriptible. Los niños del gueto de hecho el uso más que para oboe revólveres, sonando sus héroes no son siniestra rapero, pero de Bach y Beethoven. El venezolano Music Factory es sin duda el más organizado y perfectamente folgenreichste Kombinat sonido en el mundo.
Esto se debe a que José Antonio Abreu es aún de mayor alcance ha ambiciones. Los jóvenes no sólo deben aprender a jugar, pero también jugar bien. Los jóvenes no son waldörfliches Pedagogía paraíso, sino un reflejo de las relaciones sociales. Asimismo, en el oasis filarmónicas Se fomentarán especialmente, en particular aquellos que hacen, no es extraño a la élite y, por último, la espera de que la puerta de la sala de ensayos dura realidad sudafricana. Hay varias clases de actuación y niveles de orquesta, sólo los mejores llegan a la Joven Orquesta Nacional, y más tarde se convirtió en una orquesta profesional de Bolívar. Y no es un asunto de la subclase más.
Las últimas décadas han Caracas el sistema cada vez más eficaces. Su resultante músicos latinos no necesitan simpatía-prima, que ahora pueden demostrar al mundo. Hay muchos jóvenes y buenos, pero antes de que el temperamento, la frescura y la alegría de jugar el sonido vibrante de Caracas cuerpo es algo realmente especial. Para estas personas, la música clásica todos los días de aventura, descubrimiento, sorpresa – aquí se encuentra ningún rastro de la cansado preguntas.
Cruce Berliner Philharmoniker
Y desde hace mucho tiempo todo el mundo, tales como conductores de Claudio Abbado y Simon Rattle han escuchado y su personal jugendbeglückenden brillantes ojos ya planteadas en el terreno se han desarrollado en la aldea global un clásico más densa red de relaciones recíprocas. Uno de los puntos focales son la Filarmónica de Berlín. Por último, Sir Simon tenía la costumbre patetismo proclama: “Yo tengo en Venezuela, el futuro de la música clásica”.
No sólo el jefe, incluso muchos de los músicos de la Spree reconocer su responsabilidad para la próxima generación de músicos. Tutores que, de manera regular en Caracas como invitado. En la última gira en Alemania de la venezolana Joven Orquesta Nacional de Berlín realizó trompetista Thomas Clamor, el Brass Band, que es ahora también en el IME ha publicado un CD, y la historia de la solista contrabajista Klaus Stoll Edicson Ruiz e incluso parece como un cuento de hadas moderno para.
Stoll escuchó hoy los 20 años de edad, Ruiz fue hace cinco años en una clase magistral en Caracas, le recomienda a la Orquesta Juvenil del Festival de Música de Schleswig-Holstein, donde también dio conferencias. Acceso rápido a la Academia de la Orquesta Berliner Philharmoniker vinculados. Este excepcional talento está en la tormenta. Stoll, en el que reside, por las menores para reemplazar al padre, que empuja a la Filarmónica de audición. Edicson Ruiz es que con la izquierda, es la más joven, ni siquiera el pleno Filarmónica embargo, oficialmente aún un año como el nombre de la empresa debe Akademist.
Mientras tanto, su largo año de prueba con éxito y está en blanco de su sueños. “Al principio odiaba la música”, dice en voz baja. Debido a la indisciplina, que una vez voló de los jóvenes. Stoll demuestran que él estaba con su instrumento por arte de magia conectado “. Su madre, que es el único que ha atraído grandes y tuvo que conducir por la noche los taxis, Ruiz ha comprado una casa. Y que Edicson Ruiz en Berlín en medio de los graves en el concierto del grupo señaló que está experimentando un poco de suerte el hombre.
De Caracas a la Karajan-Platz. De esta forma también, Gustavo Dudamel y Gabriela Montero hizo. Uno tiene 23 años de edad, conductor de 2005 en el nuevo Bamberg Gustav Mahler ganó y ahora está firmemente en el mundial Gastierzirkus alimentarse. En abril se llevó a cabo incluso en el concierto de gala 80.Geburtstag por Pope Benedict XVI. en Roma. Poco casualmente también es actualmente la estrella de los 35 años, pianista venezolana Gabriela Montero, sobre todo con sus improvisaciones libre perplejo. Después de todo, Martha Argerich es su fan más grande, EMI quiere hacer su famoso. Tanto concierto en Caracas fue nunca.
Menudo, fresca y honesta
Recién exprimido Dudamel primer CD se encuentra ahora en las tiendas, los grandes clásicos, sinfónicos joyas de la corona, de Beethoven N º 5 y 7 Publicado cualquier etiqueta no barato, pero el alemán Grammophon, cuando usted sabe muy bien que tiene la misma combinación con Carlos Kleiber, grabado en 1975 por la Filarmónica de Viena, como anfitrión-incunable en el catálogo ha permanente. Dudamel es cierto, los dos golpes de Beethoven con un sonido de lujo en el cuerpo, pero por él durante siete años llevó Simion Bolívar Orquesta Juvenil de Venezuela desempeñado. ¿Qué entonces Edelresonanzboden carece de tradición y desmenuzable, hacerlo competitivo con alegría.
“No quiero competir con los grandes maestros”, Dudamel arrasa en todos comparación indiferentemente, “Sé que la mayoría de sus grabaciones no lo son. Sólo sé que he estado diez años, esta música y la realización de horas en exceso con ella. Es parte de mi vida, aunque no son sólo de mi bagaje cultural viene. Y lo tengo en común con estos jóvenes músicos descubierto, siempre hemos desempeñado y que se cultiva “.
Casi precoz, es decir, que, afortunadamente, las preocupaciones, es cierto que no unreflected diseño se enfrenta a Gustavo Dudamel. Dudamel es el estilo abierto, enérgico, sociable, unverbildet, curioso. Puede ser sorprendentemente maduro disposición, dejar la música. Transiciones sucederle fluye natural y que muchos Comartis Pultgrösse. Dinámica y ritmo de juego se aventura a lo que él austestet a la frontera. Estos sonidos son a menudo escuchado en su fresca y honesta: la vida como la música, el arte no es un ejercicio perforado.
Claudio Abbado, Gustavo Dudamel es la sostenibilidad, pero también Simon Rattle lo hace fuerte, y con Daniel Barenboim en Berlín, dijo en mayo de 2006, el “Tristán” mitstudiert – sentado en la zanja, humildemente, como una esponja absorbiendo cada corrección. Por cierto ha Dudamel Linde en la ópera casi inadvertido en unas cuantas ideas a profesionales repertorio debut con la ópera “L’Elisir d’amore”, donde, esponjoso, el exceso de entusiasmo, pero con una gran atención al detalle. Y en septiembre de 2006 como el comienzo del intercambio prestigioso eje Berlín-Milán su primera ópera dirigida estreno: “Don Giovanni” en la Scala, el menor ya no está. La orquesta ha Dudamel para establecer al menos una vez en concierto, pueden depurar. No hubo triunfo, pero un gran éxito profesional
Los 25 años de edad, es un brillante producto de la “Sistema” Abreus, que obviamente no en cuestión – a pesar de que era más como un estado controlado, a veces de manera unilateral adictivo Elite promoción también podría ser criticado. Es cierto que Dudamel valor especifica que no es Slumkind. Su padre era músico, hijo Gustavo tiene como violinista en la orquesta comenzó, y fue rápidamente promovido exigido.
Hasta ahora parece que para hacer frente a la ceguera. Y luego el verano pasado también las vacaciones realmente necesario reducir hasta en Tel Aviv son los conciertos de Zubin Mehta el blessierten a tomar el relevo. Los músicos de la Filarmónica de Israel, realizado profesionales, vienen con los ojos brillantes de Mahler muestra. Gustavo Dudamel y, aunque muy delgada de hielo va, parece que para la Filarmónica de Israel, que poco a poco pensando en la época posterior a la Mehta hace tal cosa como un genio en un futuro similar. El 70 aniversario en diciembre de orquesta Dudamel fue el único tapón ya los jóvenes sobre el programa del festival. Y todo aquel que ha experimentado como espontánea y entusiasta de músicos y público para responder Wuschelkopf, recto y sobre todo en Mahler, es claro que la química es derecho artísticamente. Una vez más, Zubin Mehta: “Yo sólo puedo decir que nosotros, la orquesta y yo, la muy pequeña en el corazón Gustavo cerrado. La Filarmónica de Israel es una orquesta difícil, no nos gusta a todos. Dudamel, pero como nosotros. Construimos en. El resto es el futuro “.
Incluso en este día de Pascua de la música Festival de Lucerna es Gustavo Dudamel Venezuela con sus hijos permanecer en una residencia negar. Y en el otoño de 2007 Dudamel es como el jefe de orquesta de música clásica en la carretera principal situada Gotemburgo empezar. Escalofríos sólo lo hace el pensamiento de las temperaturas. Su futuro, que ve en caliente, no necesariamente de América Latina luz.
Manuel Brug es un editor de música en el diario “Die Welt”.
