Alemán

Venezuelas Jugendorchester überwältigt

Publicado originalmente en STIMME.de el 15 de septiembre de 2008

Von Martin Betulius

Baden-Baden – Dass seriöse Hörer im Festspielhaus nicht nur stehend rhythmisch klatschen und pfeifen, sondern wie Sportfans exaltiert toben, bringt wohl nur das „Simón Bolívar National Youth Orchestra of Venezuela“ fertig. Man glaubte, das beste, motivierteste Orchester der Welt gehört zu haben, was Sir Simon Rattles Urteil, „dies ist das zurzeit wichtigste Ereignis in der Welt der klassischen Musik überhaupt“ bestätigt. Wer am Samstag nicht in Baden-Baden war, kann sich die Leistung der 160 Musiker von zwölf bis 26 Jahren nicht vorstellen.

Wunder Dass diese Heerschar von Streichern so durchsichtig und im Pianissimo so zart spielt, und dass die Blechbläser aus Venezuela ein US-Spitzenorchester, das man zwei Tage zuvor im selben Saal hörte, weit in Schatten stellen, ist so überwältigend wie das Faktum, dass in Venezuela 15 000 Pädagogen 250 000 junge Menschen in 90 Kinder-, 130 Jugendorchestern und in 30 Orchestern mit Erwachsenen unter 26 Jahren schulen.

José A. Abreu, der anwesende Initiator dieses Wunders, das Kindern, von denen 75 Prozent unter der Armutsgrenze leben, ein würdevolles Dasein verschafft, wurde stehend geehrt. Ist es für die übrige Welt nicht blamabel, dass Venezuela uns zeigt, wie es um die Musikkultur stehen könnte?

Entfesselt Strawinskys grausames „Frühlingsopfer, Bilder aus dem heidnischen Russland“ (Le Sacre du Printemps), wurde 1913 als „Massacre“ zum Uraufführungsskandal mit 27 Verletzten, bei dem sich Frankreichs durch die Dreyfus-Affäre geschwächte konservative Elite letztmalig aufbäumte.

Jetzt wirkte die rhythmische Prägnanz, entfesselt von Gustavo Dudamel, dem 27-jährigen Senkrechtstarter unter den Dirigenten, plausibel und geradezu genussreich. Mussorgskys von Ravel instrumentierte „Bilder einer Ausstellung“ erklangen in ebenso unüberbietbarer Vollendung.

Nach humorvoller, pantomimisch untermalter Zugabe und endlosen Ovationen der Radetzkymarsch als Rausschmeißer.

Traducción rápida de Google Translate:

Orquesta Juvenil de Venezuela abrumado

Por Martin Betulius

Baden-Baden – El oyente grave en la sala de conciertos, no sólo como rítmicamente palmas y silbidos, pero como los fanáticos de los deportes exaltado rabia, probablemente sólo trae el “Simón Bolívar Joven Orquesta Nacional de Venezuela” listo. Se creía que las mejores orquestas del mundo más motivados para lo que han oído hablar de Sir Simon Rattle veredicto, “este es actualmente el más importante evento en el mundo de la música clásica nunca” confirmó. Que el sábado en Baden-Baden, ¿puede el ejercicio de los 160 músicos de doce a 26 años no se imagina.

Que este milagro ejército de cuerdas, tan clara y tan delicada Pianissimo jugar, y que los jugadores de bronce de Venezuela, Estados Unidos y un líder de orquesta, el hombre dos días antes en la misma sala de escucha en la medida que la sombra es tan abrumadora como el hecho de que en Venezuela 15 000 educadores de 250 000 jóvenes en 90 niños, 130 orquestas juveniles y 30 orquestas en los adultos menores de 26 años de formación.

José A. Abreu, presente el promotor de este milagro, los niños, de los cuales el 75 por ciento vive por debajo del umbral de la pobreza, da una vida digna, fue honrado en lo sucesivo. Es para el resto del mundo no vergonzoso que Venezuela nos muestra cómo lo que se refiere a la cultura musical puede ser?

Stravinsky desatado crueles “Fotos de la primavera de Víctimas Rusia pagana” (Le Sacre du Printemps), 1913 fue como “masacre” con el escándalo de estreno de 27 heridos, en la que Francia por el caso Dreyfus debilitado élite conservadora última aufbäumte.

Ahora parece la rítmica concisión, desatada por Gustavo Dudamel, los 27 años de edad whiz niño entre los conductores, absolutamente plausible y agradable.Instrumentos de Ravel de Mussorgsky “Cuadros de una Exposición” resonó en el mismo sin la perfección.

Después de buen humor, la pantomima y la adición de menores de Radetzkymarsch interminables ovaciones como guardias.

Junges Orchester aus Venezuela begeistert

Publicado originalmente en el Badische Zeitung el 14 de septiembre de 2008

KLASSIK: DIE LUST AN DER MUSIK

Am Ende tanzten sie und lagen sich in den Armen: 160 junge Musikerinnen und Musiker aus Venezuela haben am Wochenende unter ihrem Dirigenten Gustavo Dudamel ein umjubeltes Konzert im Festspielhaus Baden-Baden gegeben.

Was geht da ab? Was passiert da eigentlich? Gut 160 Musiker auf der Bühne, rund 2500 im Zuschauerraum – aber am Ende ist man sich dieser Trennung gar nicht mehr bewusst. Das, was aus dem Munde des Bundesvorsitzenden der Jeunesses musicales Deutschland, Hans-Herwig Geyer, vor dem Baden-Badener Auftritt des Simón Bolívar National Youth Orchestra (SBNYO) of Venezuela unter seinem Chef Gustavo Dudamel noch ein bisschen zu sehr nach oft strapaziertem Klischee klang, ist jetzt Normalität: Der Abend ist mit der ersten Zugabe, dem vom Orchester ebenso getanzten wie gespielten Mambo aus Bernsteins “West Side Story” endgültig zur Fiesta geworden – so wie schon längst zuvor der Hüftschwung des Dirigenten beim Dirigieren zur Keimzelle ihrer ganzen Musik.

BEGEISTERUNG UND KONZENTRATION

Ob er ein guter Dirigent sei, fragten nicht selten jene Skeptiker, denen die “Fiesta”, die viele Medien um den gerade mal 27-jährigen Pultstar Dudamel, suspekt ist. Er ist es, und noch mehr. Er ist auch ein sehr guter Orchestererzieher – ein Prädikat, das bei Dirigenten nicht allzu häufig vergeben werden kann. Dafür bekommt er in Baden-Baden an diesem Abend auch den mit 10 000 Euro dotierten Würth-Preis der Jeunesses musicales Deutschland verliehen. Denn selbst wenn man berücksichtigt, dass heute etwa 70 Prozent der Musiker des SBNYO Festengagements in Orchestern haben, so ist es doch maßgeblich Dudamels Persönlichkeit, seine Ausstrahlung und seine Autorität, die Begeisterungsstürme auf und vor dem Podium auslösen kann. Und gleichzeitig höchste Konzentration.

Der Beginn des Baden-Badener Konzerts ist dafür das beste Beispiel. Nach den etwas zu lang geratenen Laudationes zur Preisverleihung noch vor dem Konzert ist die Unruhe im Orchester, das längst auf der Bühne Platz genommen hat, spürbar. Es soll nicht mit irgendeinem Stück losgehen, sondern mit einem Meilenstein der frühen Moderne, das der Kategorie des Rhythmus in der abendländischen Musik einen ganz neuen Stellenwert einbrachte: “Le sacre du printemps”. Und da steht Dudamel vor diesem Orchester wie ein Schamane und lädt es in wenigen Sekunden mit der verloren geglaubten Spannung auf. Wie Hypnose ist das – zumal vor einer Musik, deren Suggestionskraft selbst etwas Hypnotisches an sich hat. Dass der Solofagottist dann in seinen ersten Takten doch ein bisschen Nerven zeigt – menschlich. Strawinskys Frühlingsmorgen bricht mit allem Ausdruck an, der in diese Musik hineingelegt ist.

Dudamel ist ein Beschwörer. Bei ihm kommt Musik aus dem ganzen Körper, doch hat sein obligatorischer Hüftschwung nichts gemein mit Partyfeeling. Es ist, als verberge sich dahinter eine musikalische Geheimsprache – auch das passend zu Strawinskys kultischem Opus. Die rhythmische Dominanz dieser Musik stößt bei den Südamerikanern ohnedies auf fruchtbarsten Boden; so kraftvoll, so eindringlich und so selbstverständlich erlebt man selten einen “Sacre”.

BRILLANTE VIOLINEN FETZIGE PERKUSSIONGRUPPE

Aber da ist auch noch etwas anderes, was die Paarung Dudamel-SBNYO so hinreißend macht. Es ist diese unbedingte Gemeinsamkeit bis hin zum miteinander Atmen. Dudamel dirigiert mit seiner klaren, keineswegs überfrachteten Technik auch das Verklingen von Musik, die Spannung zwischen den Pausen. Und die Musiker tragen sie weiter. Freilich funktioniert das nur dank der exzellenten technischen Möglichkeiten – von den brillanten Violinen über die hochsensiblen Holzbläser, die faszinierend-fetzige Perkussiongruppe bis zu jenen beiden Trompetern, die in der Einleitung zum zweiten Teil des “Sacre” ein so unglaublich leises piano zu spielen vermögen, wie man es rein physikalisch nicht für möglich hält. Mit der gleichen Suggestionskraft erklingen im zweiten Teil übrigens Mussorgski/Ravels “Bilder einer Ausstellung” – noch so ein Powerstück der Konzertliteratur und aus dramaturgischer Perspektive sicher des Guten zu viel für einen Abend. Doch wenn man die hohe Emotionalität spürt, sieht, wie sie sich am Ende reihenweise vor Musizierglück in den Armen liegen, ist das sekundär. Dann wünscht man sich eigentlich nur noch, dass eine solche Begeisterung für gute Musik bei jungen Menschen auch in Deutschland eines Tages wieder zu einem Massenphänomen wird. Wie in Venezuela geschehen.  

Traducción rápida de Google Translate:

Orquesta de jóvenes entusiastas de Venezuela

CLÁSICA: EL DISFRUTE DE LA MÚSICA

Al final se bailó y se encontraban en los pobres: 160 jóvenes músicos de Venezuela, en el fin de semana en virtud de su director Gustavo Dudamel un aclamado concierto en el Festspielhaus en Baden-Baden.

 

¿Qué va a? ¿Qué es lo que sucede allí? Así 160 músicos en el escenario, alrededor de 2500 en el auditorio – pero al final no hay esta separación ya no es consciente. Que de las bocas de los federales el presidente de Juventudes Musicales de Alemania, Hans-Herwig Geyer, en el Baden-Baden apariencia de la Simón Bolívar Joven Orquesta Nacional (SBNYO) de Venezuela en virtud de su jefe Gustavo Dudamel todavía un poco demasiado a menudo como cliché destacó klang , ahora es la normalidad: La noche es el primer bis, la orquesta que desempeñan así como baila Mambo de Bernstein “West Side Story” se ha convertido en final en favor de la Fiesta – como mucho antes de la Hüftschwung del conductor para la realización de germen de todos su música. 

EL ENTUSIASMO Y LA CONCENTRACIÓN

Si es un buen conductor se le pidió que no poca frecuencia los escépticos, la “Fiesta”, que muchos medios de comunicación de todo el apenas 27 años de edad Pultstar Dudamel, es sospechoso. Él es, y mucho más. También es una muy buena orquesta educadores – un predicado, que es con demasiada frecuencia los conductores no puede ser concedida. Pero él se pone en Baden-Baden, esta tarde con los 10 000 euros enriquecida Würth Premio de Juventudes Musicales de Alemania. Incluso si se tiene en cuenta que en la actualidad cerca del 70 por ciento de los músicos del festival SBNYO compromisos en orquestas, así que es crucial Dudamel personalidad, su carisma y su autoridad, y el entusiasmo frente a la tribuna o no. Y aunque la mayor concentración. 

El comienzo del concierto de Baden-Baden es el mejor ejemplo. Después de la precaria Laudationes algo demasiado largo para la ceremonia de entrega de premios antes del concierto es el malestar en la orquesta, la etapa más larga en la Plaza se ha convertido en notable. No debería ir con cualquier pieza, pero con un hito de la primera modernidad, la categoría del ritmo de la música occidental en una nueva importancia en los ingresos: “Le Sacre du printemps”. Y se encuentra ante esta Orquesta Dudamel como un chamán y de carga en unos segundos con la pérdida de tensión. ¿Qué es la hipnosis – especialmente frente a una música cuyo poder hipnótico que sugieren algo de él. El hecho de que el solo fagotista entonces en su primer bares, pero muestra un poco nervioso – menschlich. Por la mañana de primavera de Stravinsky rompe con todas las expresiones, que en esta música es hineingelegt. 

Dudamel es un convocar. Cuando se trata de música de todo el cuerpo, pero su obligatoria Hüftschwung no tiene nada en común con el sentimiento de partido. Es como esconder detrás de un lenguaje secreto musicales – incluso el partido Opus Strawinsky culto. La música rítmica de este dominio se encuentra entre los latinoamericanos de todos modos en un suelo fértil, tan poderoso, tan insistente y tan pocas veces, por supuesto, una experiencia “Sagrado”. 

BRILLANTE VIOLINES GROOVY GRUPO DE PERCUSIÓN

Pero también hay otra cosa, lo que la vinculación Dudamel SBNYO-hace tan entrancing.Es esta incondicional común el uno al otro respirar. Dudamel lleva a cabo con su claro, no sobrecargado y la tecnología fuera de la música, la tensión entre las pausas. Y los músicos llevan. Ciertamente, sólo puede ocurrir gracias a la excelente técnica de las posibilidades – a partir de la brillante violines en la gran madera, el fascinante, Groovy grupo de percusión a los dos trompeteros, en la introducción de la segunda parte de la “Sagrado”, de manera increíblemente tranquilo piano activos, ya que es puramente física no puede mantener. Con el mismo tono sugestivo poder en la segunda parte de la forma, Mussorgsky / Ravel “Cuadros de una Exposición” – ni siquiera como una potencia pieza del concierto la literatura y dramatúrgicos perspectiva segura de una cosa demasiado buena para una noche. Pero cuando la alta emotividad sienten, parece que están al final de una serie de Musizierglück delante del cuello, es la secundaria. Entonces usted realmente desea sólo que esa pasión por la buena música entre los jóvenes en Alemania un día volvería a convertirse en un fenómeno de masas. ¿Qué pasó en Venezuela?

Mahler-Sinfonie mit Enthusiasmus

Publicado originalmente en gea.de el 11-09-2008

Musik – Simón-Bolívar-Orchester unter Gustavo Dudamel als Gipfel einer einzigartigen Jugend-Kultur-Förderung

VON MONIQUE CANTRÉ

LUDWIGSHAFEN. Die Halle war nicht optimal, aber sie fasste die 1 700 Besucher bequem, die sich das Konzert des Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela unter seinem zum Medien-Liebling avancierten Chefdirigenten Gustavo Dudamel nicht entgehen lassen wollten. In der multifunktionellen Friedrich-Ebert-Halle, wo Handball weit besser Raum findet als klassische Musik, erklang am Dienstagabend Gustav Mahlers »Auferstehungs-Sinfonie« (Sinfonie Nr. 2 c-Moll) in monumentaler Besetzung mit 350 Mitwirkenden. Die Wirkung war enorm.

Von den über 200 südamerikanischen Instrumentalisten im Durchschnittsalter von knapp 20 Jahren ging ein Enthusiasmus aus, der ansteckend war. Der oft in die Weltschmerz-Ecke gesteckte Mahler wurde unter ihrem technisch tadellosen Spiel unverkrampft in all seinen vielfältigen Klangfarben und melodischen Überraschungen zum Leuchten gebracht. Ohne Scheu genossen sie die Süße seiner sentimentalen Passagen oder das Wiegen des Ländlers im zweiten Satz; und genauso intensiv gaben sie den tragischen, aufbäumenden und beängstigenden Stellen Ausdruck oder den militärischen Signalen den Rhythmus.

Zur Interpretation des Chorsatzes im fünften Satz hatten sich der Chor der Musikhochschule Mannheim und der Landesjugendchor Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen. Berührend sangen sie in extremem Pianissimo, ganz der Vorgabe »misterioso« verpflichtet, die achtteilige Kantate mit dem Klopstocktext: »Auferstehn, ja auferstehn wirst du«, mit der das Werk verheißungsvoll endet. Als Solistinnen waren Janice Watson (Sopran) und Jane Henschel (Alt) zu hören, zwei gestandene Sängerinnen, denen indes am ehesten die schlechte Akustik der Halle zu schaffen machte.

Ein Mahler-Experte

Mit Gustavo Dudamel, der selbst aus dem Simón-Bolívar-Orchester hervorgegangen ist, agierte ein Mahler-Experte am Pult. Seinen ersten großen Preis hatte der damals 24-Jährige 2004 mit dem Gustav-Mahler-Dirigierwettbewerb der Bamberger Symphoniker gewonnen. Bevor er mit dem Orchester auf Einladung der BASF in Zuge von deren Kultur- und Jugendförderung nach Ludwigshafen kam, um Mahlers Zweite zu proben und aufzuführen, waren sie »in Residence« bei den Salzburger Festspielen, wo unter anderem Mahlers Sinfonie Nr. 1 auf dem Programm stand.

Der charmante, jungenhafte Gustavo Dudamel, Sohn eines Caféhaus-Posaunisten, hat eine sensationelle Karriere hingelegt. Sein erstes Jugendorchester leitete er mit zwölf Jahren. Jetzt, mit 27 ist er bereits Chefdirigent in Göteborg und Caracas, und ab 2009 wird er auch Musikdirektor des Los Angeles Philharmonic Orchestra sein.

Der Stardirigent ist wie die jungen Musiker, die das Ludwigshafener Publikum am Ende mit Standing Ovations feierte, Produkt eines musikalischen Förderungssystems, das weltweit einzigartig ist. Das Simón Bolívar Youth Orchestra (SBYO) wurde vor mehr als 30 Jahren von dem Juristen und Musiker José Antonio Abreu (68) gegründet. Er hatte die Idee, die Kinder der armen Venezolaner mithilfe der Musik von der Straße zu holen und damit vor dem fast unvermeidlichen Abgleiten in die Kriminalität zu bewahren. Was Abreu, der für sein Projekt mit dem Alternativen Friedensnobelpreis 2001 ausgezeichnet wurde, zunächst in einer Garage mit elf Musikern begann, ist bis heute zu einem Vorzeigeprojekt höchster Güte geworden. Am Dienstag wurde ihm auch die Hochachtung des deutschen Publikums in der Friedrich-Ebert-Halle zuteil, als er vor dem Konzert den Scheck der BASF für seine Institution entgegennahm.

Kostenloser Musikunterricht

Mehr als 250 000 Kinder werden inzwischen von 15 000 Musiklehrern in ganz Venezuela ausgebildet. Die Kinder erhalten aus einem speziellen Fonds und über Spenden die Instrumente, der Unterricht selbst ist kostenlos. Der Staat fördert das Projekt mit jährlich umgerechnet 36 Millionen Dollar.

»Die Musik bringt Hoffnung in die Wüste eines unerträglichen Lebens«, sagte Abreu. 220 Jugend- und 60 Kinderorchester sowie 30 Sinfonieorchester hat das »Sistema«, die von ihm ins Leben gerufene Organisation, inzwischen gegründet.

Anders als in der herkömmlichen Musikerziehung sollen die Kinder im »Sistema« nicht stundenlang für sich allein üben müssen. Sie werden so früh wie möglich in die zahlreichen Orchester integriert, in denen sie auch das Leben und Arbeiten in einer Gemeinschaft lernen sollen. Zwei bis drei Stunden Orchesterproben stehen täglich nach der Schule an. Mehrere junge Musiker haben auch den Sprung in die besten Orchester der Welt geschafft. So etwa Edison Ruiz, der im Alter von 17 Jahren von den Berliner Philharmonikern engagiert wurde.

Gustavo Dudamel und sein Orchester treten noch in Baden-Baden auf: Am Samstag, 13. September, 19 Uhr, führen sie im Festspielhaus Strawinskys »Le Sacre du Printemps« und Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« auf. (GEA)

Traducción rápida de Google:

Sinfonía de Mahler con entusiasmo

Música – Orquesta Simón Bolívar en virtud de Gustavo Dudamel como el pico de una cultura de promoción de jóvenes - 

Por Monique Cantre 

Ludwigshafen. La sala no era la ideal, pero resumió el 1 700 visitantes cómodo, que es el concierto de la Orquesta Juvenil Simón Bolívar de Venezuela bajo el favorito de los medios de comunicación avanzados jefe de orquesta Gustavo Dudamel no querrá perderse. En el carácter multifuncional de Friedrich-Ebert-Halle, donde balonmano espacio mucho mejor que la música clásica, escuchó el martes por la noche, Gustav Mahler la “Sinfonía Resurrección” (Sinfonía N º 2 en Do menor de edad) en el monumental emitidos, con 350 participantes. El impacto fue enorme. 

De los más de 200 músicos de América del Sur en la edad media de casi 20 años estuvo precedida por un entusiasmo, que es contagiosa. El dolor a menudo en el mundo-desafiante esquina Mahler es su juego técnicamente impecable establecido en todos sus variados timbres sorpresas melódicas y sacado a la luz. Scheubeck sin disfrutar de la dulzura de sus pasajes sentimentales o la ponderación del país en la segunda serie, y así como intensamente dieron la trágica y aterradora posiciones rebeldes refleja las señales de los militares o el ritmo. 

Para la interpretación del coro en la quinta oración la frase había coro de Música de Mannheim y el estado Renania-Palatinado Youthchoir juntos. Cantó conmovedoramente en Pianissimo extrema, no la norma “Misterioso” comprometido con los ocho Klopstock cantata con el texto: “Auferstehn, auferstehn si usted”, con la labor de prometedores extremos. Como solistas se Janice Watson (soprano) y Jane Henschel (alto) para escuchar, realizada dos cantantes, que, sin embargo, más probable es que la pobre acústica de la sala para crear realizados. 

Un experto Mahler 

Por Gustavo Dudamel, el propio Simón Bolívar de la Orquesta surgido, actuó de una comida de expertos en el podio. Su primer Gran Premio fue el de 24 años de edad en 2004 Gustav Mahler con la realización de la competencia en la Orquesta Sinfónica de Bamberg ganado. Antes de unirse a la orquesta en la invitación de BASF en el curso de su cultura y la juventud de Mahler Ludwigshafen llegó a la segunda para ensayar y llevar a cabo, eran “en residencia” en el Festival de Salzburgo, donde entre otras cosas, la Mahler Symphony N º 1 sobre los programa. 

El encantador, muchacho, Gustavo Dudamel, hijo de un café-trombonista, también ha realizado una sensacional carrera. Su primera orquesta juvenil que dirigió con doce años. Ahora, ya con 27, es director de Gotemburgo y Caracas, y desde 2009 también es director musical de la Orquesta Filarmónica de Los Angeles’s. 

La estrella es como el conductor de jóvenes músicos, el público Ludwigshafener al final se celebró con grandes ovaciones, el producto de un sistema de apoyo musical, el mundo es única. La Orquesta Juvenil Simón Bolívar (SBYO) fue hace más de 30 años por el abogado y músico José Antonio Abreu (68) fue fundada. Él tuvo la idea a los niños pobres de los venezolanos mediante el uso de la música de la calle para ir a buscar y, por tanto, ante la casi inevitable deriva hacia la cobertura de la delincuencia. ¿Qué Abreu, por su proyecto con el Premio Nobel de la Paz Alternativo en 2001, inicialmente en un garaje con once músicos comenzó, es llegar a ser un buque insignia del proyecto se ha convertido en la más alta calidad. El martes, fue también el más alto respeto por la audiencia en el alemán Friedrich-Ebert-Halle atención cuando él antes del concierto, para comprobar la BASF institución para su recepción. 

Free Music Lecciones 

Más de 250 000 niños son utilizados por 15 000 profesores de música formados a través de Venezuela. Los niños obtienen de un fondo especial y donó los instrumentos, la enseñanza es gratuita. El Estado promueve el proyecto con un año convertidos 36 millones de dólares EE.UU.. 

“La música trae esperanza en el desierto, una vida insoportable”, dijo Abreu. 220 orquestas juveniles, 60 niños y 30 orquestas sinfónicas, el “Sistema”, que lanzó la organización, fundada en el ínterin. 

A diferencia de la música tradicional en la educación a los niños en el “Sistema” no es de horas y horas practicando solo ellos. Usted tan pronto como sea posible en los numerosos orquesta integrada en la que viven y trabajan en una comunidad debe aprender. De dos a tres horas diarias orquesta son ensayos después de la escuela. Varios jóvenes músicos también han hecho de la mejor orquesta en el mundo hace. Por ejemplo, Edison Ruiz, a la edad de 17 años por la Filarmónica de Berlín se ha cometido. 

Gustavo Dudamel y su orquesta se encuentran aún en Baden-Baden el: Sábado, 13 Septiembre, 19 de reloj, el plomo en el Stravinski Hall del Festival “Le Sacre du Printemps” y de Mussorgsky “Cuadros de una exposición” en la. (GEA)

Nichtakademische Session in der Berliner Philharmonie

Publicado originalmente en Weltexpress.info 

Jedes Kind darf ein Instrument lernen« in Venezuela und die Spitze musiziert im Simon Bolivar Jugendorchester


Berlin (Weltexpress) - Begeisterung ist ansteckend. Die Standing Ovations des Publikums beantworteten die jugendlichen Musiker des Simon Bolivar Jugendorchesters Venezuela und ihr gleichaltriger Dirigent Gustavo Dudamel nicht nur mit einigen Zugaben schlechthin, sondern mit der Vorführung südamerikanischen Temperaments: sie wiegten sich im Rhythmus ihrer Melodien, schwenkten die Instrumente in La-O-la-Wellen und bewegten sich mit tänzerischen Schritten übers Podium. Das Orchester gastierte auf Einladung der Berliner Philharmoniker in Berlin. Damit demonstrierten die Gastgeber einmal mehr ihr weltoffenes, multikulturelles und populäres Engagement, das sich in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, in der Zusammenarbeit mit türkischen Ensembles in Kreuzberg und im alljährlichen Schulorchestertreffen (das nächste am 27. September) zeigt.

Die Musiker spielten »Le Sacre du Printemps« von Igor Strawinsky und die 5. Sinfonie e-moll von Peter Tschaikowsky, musikhistorisch gesehen – nach Auffassung von Volker Tarnow in seiner Einführung – die beiden bedeutendsten Werke des russischen Orchesterrepertoires. Das Programm mag in der Überzeugung gewählt worden sein, dass Tschaikowsky und Strawinsky sich ähnlicher sind, als man gemeinhin glaubt. Der gebürtige Venezolaner Gustavo Dudamel, ganze 27 Jahre alt, leitet das Simon Bolivar Orchester seit 1999. Er zählt heute zu den gefragtesten Dirigenten der internationalen Musikwelt. Auch die Berliner Philharmoniker spielten im Juni unter seiner Leitung. Am Dienstag nun präsentierte er ein Riesenorchester von 160 Musikern, mit denen er die doppelte Besetzung wie im gewöhnlichen Konzertbetrieb bestreiten konnte. Wo Tschaikowsky beispielsweise 2 Oboen, 4 Hörner, 2 Trompeten und 3 Posaunen vorgeschrieben hatte, waren hier 4 Oboen, 8 Hörner und so weiter aufgeboten, von den 100 Streichern ganz zu schweigen. Was beim professionellen und hingebungsvollen Spiel der jungen Musiker auch durch Klangfülle beeindruckte. Die Berliner Philharmoniker, mit 128 etatmässigen Mitgliedern auch keine »Waisenknaben«, befanden dem Vernehmen nach: »So haben wir noch nicht gespielt«. Was immer das bedeuten mag.

Zweifellos erfreut sich das Simon Bolivar Jugendorchester großer Förderung durch die venezolanische Regierung. Es wird aber keine Elite aufgepopt, was sich in Deutschland bei den Spitzenorchestern eingebürgert hat, sondern wie nach bewährter DDR-Methode durch die Fundierung der hohen Musik- und Theaterkultur in der Volkskulturbewegung (oder wie auch des Spitzensports im Breitensport) Höchstniveau erreicht. Das staatliche musikalische Bildungsprogramm Venezuelas: »Jedes Kind darf ein Instrument lernen«, stieß auf enorme Begeisterung und bot insbesondere den in Armut lebenden Kindern Freude, Beglückung und Hoffnung auf ein besseres Leben, auch mit klassischer Musik. Im Umfeld der venezolanischen Musikschulen musizieren heute 240 000 Kinder und Jugendliche in 200 Orchestern und anderen Ensembles. Im Staatlichen Venezolanischen Jugendorchestersystem ist das Simon Bolivar Jugendorchester die Spitze. Die Frage nach dem Zusammenhang von Revolution und Volkskultur ist da nicht weit hergeholt.

Waren die Musiker im programmmäßigen Konzert professionell und akademisch wie jedes normale Konzertorchester, so wackelten bei den Zugaben die Wände. Beim lateinamerikanischen Mambo, begleitet von Volksinstrumenten, blieb die von Volker Tarnow ausgegebene Parole von der Anschnallpflicht ohne Wirkung. Aber es wäre kein deutsches Publikum, gäbe es sich nicht erst bei dem alten Militaristenmarsch (Radetzky) zufrieden.

Viermal waren die Venezolaner bisher in Berlin. Es gibt noch viele, die sie hören und sehen wollen.

  • Autor: Sigurd Schulze
    E-Mail: redaktion@weltexpress.info
    Abfassungsdatum: 05.09. 2008
    Foto: © Berliner Philharmoniker
    Verwertung: Weltexpress
    Quelle: www.weltexpress.info
    Update: Berlin, 05.09. 2008
Traducción rápida de Google:

No período de sesiones, en la Philharmonie de Berlín

Cada niño debe aprender un instrumento “en Venezuela y la punta toca la Orquesta Juvenil Simón Bolívar 
Berlín (mundo Express) – entusiasmo es contagioso. La ovaciones del público responde a los jóvenes músicos de la Orquesta Juvenil Simón Bolívar de Venezuela y sus compañeros de orquesta Gustavo Dudamel, no sólo con unos cuantos extras tales, sino con la demostración, el temperamento de América del Sur: se sacudió al ritmo de sus melodías, los instrumentos columpios en La-O — la-ondas en movimiento y con pasos de baile en el podio. La orquesta ha realizado por invitación de la Berliner Philharmoniker de Berlín. Esto demostró una vez más su acogida cosmopolita, multicultural y popular que es el compromiso en el trabajo con niños y jóvenes, en cooperación con empresas turcas en Kreuzberg y la orquesta de la escuela reunión anual (el próximo el 27 de septiembre) muestra.   

Los músicos que desempeñan “Le Sacre du Printemps” de Igor Stravinsky y la 5 ª Sinfonía en E menor de Peter Tchaikovsky, música históricamente visto – según Volker Tarnow en su introducción – las dos obras más importantes del repertorio orquestal ruso. El programa puede ser la condena ha sido elegido, Tchaikovsky y Stravinsky que son similares, como se cree comúnmente. El nativo de Venezuela Gustavo Dudamel, un 27 años, lleva a la Orquesta Simón Bolívar desde 1999. En la actualidad, es uno de los más buscados después de los conductores internacionales del mundo de la música. Incluso la Filarmónica de Berlín en junio jugó bajo su dirección. El martes, se presenta ahora una gran orquesta de 160 músicos con los que emitirán en el doble estándar en el concierto puede negar. Cuando Tchaikovsky, por ejemplo, 2 oboes, 4 trompas, 2 trompetas y 3 trombones requisito había sido aquí 4 oboes, 8 de cuernos, etc poseen, de las 100 cadenas, para no mencionar. Lo que el profesional y dedicado jóvenes músicos que tocan el volumen del sonido también impresionado. La Filarmónica de Berlín, con 128 miembros etatmässigen no “niños huérfanos”, fue el rumor: “Eso no hemos jugado”. Independientemente de que esto pueda significar. 

No cabe duda de que goza la Orquesta Juvenil Simón Bolívar de un gran apoyo de el gobierno venezolano. Pero no habrá élite aufgepopt lo que está sucediendo en Alemania, en la parte superior orquestas, pero de acuerdo con lo bueno método RDA por la fundación de la alta cultura musical y teatral en el movimiento popular (o ambos de este deporte en el deporte), nivel máximo. El Estado de Venezuela un programa de educación musical: “Todo niño puede aprender un instrumento,” fue acogida con enorme entusiasmo, y en particular los que ofrecen los niños que viven en la pobreza, la felicidad, la felicidad y esperanza de una vida mejor, incluso con la música clásica. En el contexto de la música hoy en día la música venezolana 240 000 niños, niñas y adolescentes en 200 orquestas y otros conjuntos. En la Joven Orquesta Nacional de Venezuela del sistema es la Orquesta Juvenil Simón Bolívar de la punta. La cuestión de la conexión entre la revolución y la cultura popular no es tan exagerada. 

Fueron los músicos en concierto programmmäßigen académicamente y profesionalmente que cualquier concierto de la orquesta normal, por lo que con los bises estaba temblando las paredes. Cuando América Latina Mambo, acompañados por instrumentos tradicionales, se mantuvo por Volker Tarnow expedido por la Libertad Condicional de los cinturones sin efecto. Pero no habría público alemán, no sería hasta la edad Militaristenmarsch (Radetzky) satisfechos. 

Cuatro venezolanos fueron hasta ahora en Berlín. Hay muchos, que quieren oír y ver. 

Autor: Sigurd Schulze 
E-mail: redaktion@weltexpress.info 
Redacción Fecha de inicio: 05.09. 2008 
Foto: Berliner Philharmoniker 
Explotación: Mundo Express 
Fuente: www.weltexpress.info 
Actualizado: Berlín, 05-09. 2008

Ein irrer Taumel

Publicado originalmente en el Berliner Zitung el 04-09-2008

Das venezolanische Jugendorchester rockt die Philharmonie

Peter Uehling

Hurra, wir leben noch! Die Ohren summen, der Körper wehrt sich und geht zugleich ekstatisch mit, wenn wir klatschen, johlen und uns freuen. Schmerz und Lust, Angst und gesteigerte Existenz, und das alles am Ort des ansonsten kontemplativ stillgestellten und rebellisch hustenden Leibes, der Berliner Philharmonie. Ein Sturm, ein Starkstromgewitter ging durch den Saal, der größte Elektrifizierer unter den lebenden Dirigenten war zu Gast und hatte etwa 160 seiner Gesellen mitgebracht, die das Berliner Publikum in besinnungslose Begeisterung trommelten, tröteten, teufelsgeigten: Gustavo Dudamel und das Simon Bolivar Jugendorchester aus Venezuela waren zu Gast.

Dass es dem venezolanischen Staat mit diesem Orchester als Spitze eines gewaltigen Netzes musikalischer Organisationen gelungen ist, Kinder von der Straße zu holen und eine Perspektive zu geben, ist oft genug beschrieben und gerühmt worden. Der großartige Gustavo Dudamel, Chefdirigent des Orchesters seit seiner Volljährigkeit, ist Zögling dieses Systems. Hört man das Orchester, so meint man den Zorn der Kollektive zu vernehmen und ist zugleich froh, dass er sich akustisch kanalisieren lässt. Hier und da trägt er sogar ein tänzerisches Antlitz, dessen Lebenslust allerdings auch tendenziell bedrohlich wirkt. In Deutschland hat man’s ja mit der Lebenslust nicht so unbedingt und schielt neidisch auf tanzbegabtere Nationen, von denen man sich jene Stromschläge erhofft, die die Mundwinkel aufwärts zucken lassen, damit das Gesicht zum Wohlstand passt. Gustavo Dudamel und seinem Orchester ist das gelungen. Nicht ohne künstlerische Kollateralschäden, aber entscheidend ist das im Falle dieses speziellen Konzerts nicht.

Tschaikowskys Fünfte wurde mal wieder als pyrotechnischer Steinbruch missbraucht, in dem man die gleißenden Schalltorpedos für vier Trompeten, sechs Posaunen und acht Hörnern abbaute. Daniel Barenboim nimmt man das übel, hier sei es mild tadelnd angemerkt. Musikalisch dubioser als das pubertäre Geballer sind interpretatorische Kunstgriffe wie das brüsk abgebremste Seitenthema im ersten Satz, grimmig tobende Tempi im Finale und insgesamt ein gar zu geringer Ehrgeiz, gleiche Phrasen in der Wiederholung anders zu spielen. Gewiss zieht die riesige Streicherbesetzung feinen Differenzierungen in Klang und Lautstärke eine Grenze – nur scheint es Dudamels Sache noch nicht zu sein, zwischen den Formteilen Verbindung und Fluss herzustellen.

Was in Strawinskys “Sacre du printemps”, dem Hauptwerk zerschnittener Großrhythmik, nicht auffällt. Hier ist schon erstaunlich, wie Dudamel dieses nicht übermäßig transparent spielende Orchester mal durchsichtig, mal geräuschhaft spielen lässt. Man hört das Stück heutzutage schon mit geradezu eleganten Schwüngen – bei Dudamel wird die ursprüngliche Dialektik aus barbarischem Ausdruck und präzisester Formung wieder sehr stark erlebbar. In den Zugaben dann ein irrer Taumel: Die Musiker lassen die Instrumente wirbeln und schunkeln, sie stampfen, klatschen, rufen, laufen umher. Am Ende, beim Radetzky-Marsch, darf auch das Publikum mitklatschen, und Dudamel gab ihm Einsätze und spieltechnische Hinweise zu laut und leise: nur mit den Fingerspitzen klatschen! Danach durfte wieder gejohlt werden. Zu recht.

Traducción rápida en google:

Un tambalearse irrer

La Orquesta Juvenil de Venezuela de la Filarmónica de rockt

Peter Uehlinger

Hurra, todavía vivo! El zumbido de oídos, el organismo se defiende y es extático, al mismo tiempo, si aplaudir, gritar y alegrarnos. El dolor y el placer, el miedo y la mejora de los medios de subsistencia, y que todo en el lugar de la contemplación silenciosa de otro modo por la tos rebelde y el cuerpo, la Filarmónica de Berlín. Una tormenta, una fuerte tormenta eléctrica pasa a través de la sala, electrificar el mayor entre los que viven los conductores fueron invitados y había cerca de 160 de sus compañeros que la audiencia de Berlín en bidones entusiasmo inconsciente, tröteten, teufelsgeigten: Gustavo Dudamel y la Orquesta Juvenil Simón Bolívar de Venezuela fueron visitados.

Que el Estado venezolano, con esta orquesta como una punta de una enorme red de organizaciones musicales de éxito en los niños de la calle para tener una perspectiva que a menudo se ha descrito y alabado. El gran Gustavo Dudamel, director de orquesta de la orquesta, ya su edad es alumno de este sistema. Si usted escucha a la orquesta, por lo que pensar en la ira de los colectivos para conocer y se congratula de que él es la canalización que acústicamente. Aquí y allá, él tiene incluso un baile similar a la cara, cuyo amor a la vida, sin embargo, también tienden a efecto amenazante. En Alemania, es que sí a la alegría de la vida no es necesariamente tan celoso y squints en tanzbegabtere Naciones, de la que espera que una descarga eléctrica a la boca tic ángulo hacia arriba, de modo que se ajuste a la cara a la prosperidad. Gustavo Dudamel y su orquesta se gestiona. No sin garantías artístico, pero es crucial en el caso de este concierto no lo es.

Quinta de Tchaikovsky fue nuevamente abusada pirotécnicos como cantera, donde la brillante torpedos acústicos durante cuatro trompetas, trombones seis y ocho cuernos degrada. Daniel Barenboim, que toma lo malo, aquí es suave tadelnd señaló. Musicalmente dudoso que la pubertad Geballer interpretativas son dispositivos tales como la brusca desaceleración cuestión secundaria en la primera frase, furioso furioso tiempos en la final en su conjunto y mucho menos la ambición, la misma frase repetida en el otro para jugar. Ciertamente, la enorme cadena de multa emitidos distinciones en sonido y en volumen, un límite – sólo parece Dudamel cosa a no ser, entre las partes y conectar el flujo de los productos.

Lo que en Stravinsky “Sacre du printemps’, la labor principal rhythmics gran corte, no cuenta. Es sorprendente cómo esta Dudamel no es demasiado transparente para orquesta tocando veces clara, a veces ruidosa plazo puede jugar. Se oye la canción ya casi ni siquiera con el elegante columpios – cuando la bárbara Dudamel Dialektik de expresión y de nuevo la configuración precisa experiencia muy fuerte. En los bises, un tambalearse irrer: Los músicos, los instrumentos de turbulencia y la danza, el sello que, clap, llamada, correr por ahí. Al final, el Radetzky de marzo, el público también puede mitklatschen Dudamel y le dio las misiones y las notas técnicas para jugar en voz alta y suave, con sólo la yema de los dedos clap! Por otra parte podría ser gejohlt.Demasiado bien.

Dudamel als Vortänzer am Dirigentenpult

Publicado originalmente en el Breliner Morgenpost.de el4 de septiembre de 2008
Die Philharmonie bumsvoll ausverkauft, aber auch das Podium gerammelt voll. Das Simón Bolivar Jugendorchester aus Venezuela unter dem Feuerkopf Gustavo Dudamel (27) erwies sich, ein anderer Gustav, geradezu als Dirigier-Tornado. Nach jedem Stück setzte es Standing Ovations, wohlverdient. 14 Kontrabässe, 8 Hörner, 6 Posaunen, eine derartige Vielzahl von Streichern, dass man schon fürchtete, die Geiger würden einander versehentlich die Augen ausstechen. Das Orchester ist riesenhaft, und so wummt es auch los.
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Musik muss zu allererst eins: Spaß machen. Zunächst vor allem den Spielern. Dann überträgt er sich auch auf das Publikum. Die Gäste aus Venezuela noch immer ein Jugendorchester zu nennen, ist natürlich übertrieben. Es ist schon wahr, seine Mitglieder, junge Mädchen wie junge Männer, sind tatsächlich durch die Bank jung, aber sie sind inzwischen zu durchaus zu professionellen Musikern gereift.
Strawinskys “Sacre du printemps”, an den Anfang des Programms gestellt, ist kein Stück zum Einspielen. Allein schon es zu dirigieren, verlangt höchste musikalische Kompetenz. Selbst ein Karajan kam mit den Sturzbrechern von fortgesetzten Taktwechseln nur mühsam zu Rande. Dudamel wirft sich mit Leib und Seele hinein. Er tanzt geradezu, ein Nijinsky des Taktstocks, dem Orchester voran. Er elektrisiert es. Es bildet eine eingeschworene Musiziergemeinschaft. Jeder hört auf den Nachbarn und folgt den Hinweisen Dudamels aufs Tüpfelchen. Der macht seine eigene, unverwechselbare Musik.
Das hört man deutlich aus den Temperamentsausbrüchen, der Ausdrucksraserei, mit denen Dudamel die vielgeliebte 5. Sinfonie Tschaikowskys durchsetzt. Er macht keine Altherrenmusik, sondern waschecht junge, hingewühlte, triumphierende aus der wundervollen Notenvorlage.
Traducción rápidad de Google:

Dudamel dirigió como bailarín principal

La Filarmónica de bumsvoll vendidos, pero el paquete de podio. La Orquesta Juvenil Simón Bolívar de Venezuela bajo fuego jefe Gustavo Dudamel (27) resultó ser otro Gustav, así como la realización de tornado. Después de cada pieza lo ovaciones, bien merecido. 14 bajos, 8 bocinas, 6 trombones, por ejemplo, un gran número de cadenas que te de miedo unos de otros, el violinista que cortar accidentalmente los ojos. La orquesta es gigantesca, y así wummt ir.
Música en primer lugar, una: la diversión. En primer lugar, sobre todo los jugadores. Luego de transmitir a la audiencia. Los invitados de Venezuela sigue siendo una orquesta a los jóvenes lo llaman, es obviamente exagerado. Es cierto, sus miembros, las niñas que a los hombres jóvenes, son en realidad los jóvenes banco, pero son ahora de convertirse en músicos profesionales madurado.
Stravinsky “Sacre du printemps”, al comienzo del orden del día, no es una pieza a restaurar. Solo para llevar a cabo, requiere de la más alta competencia musical. Incluso viene con Karajan Sturzbrechern el ciclo continuo de los cambios es difícil de envolver. Dudamel lanza a sí mismo en cuerpo y alma a ella. Él baila casi Nijinsky un piso de la barra, la orquesta adelante. Él electrifies ella. Es una declaración jurada Musiziergemeinschaft. Todo el mundo escucha a los vecinos y siga las instrucciones en el punto Dudamel. El hace su propia música.
Que se puede escuchar claramente el temperamento de brotes, la Ausdrucksraserei con la que Dudamel, la tan querida 5 Tchaikovsky Symphony prevalece. Él no hace música, sino Altherr rápido jóvenes hingewühlte, triunfante de la maravillosa nota plantilla.

Die wilden Jungen

Publicado originalmente en DERTAGGESPIEGEL.de el 4 de septiembre de 2008

Eigentlich ist es völlig müßig, einen Auftritt des Simón Bolívar Jugendorchesters mit den Maßstäben einer klassischen Musikkritik messen zu wollen. In der restlos ausverkauften Philharmonie haben sich die Fans des Nachwuchsensembles versammelt, im festen Willen, eine Fiesta zu feiern.

Das ganze Projekt ist aber auch herzerwärmend: Seit 1975 sorgt in Venezuela „el sistema“ dafür, dass alle Kinder des Landes kostenlos Musik lernen können. 240 000 Jugendliche spielen dort in 200 Ensembles, die besten von ihnen touren als Botschafter des einmaligen Education-Programms um den Globus und lösen überall Begeisterungsstürme aus, so auch in der Philharmonie 2000, 2002, 2005 – und am Dienstag: Bei der ersten Gelegenheit springen die Zuhörer auf, jubeln, schwenken Fahnen. Am Schluss dann ein Aufschrei aus Dutzenden Kehlen, der Saal wird zum Hexenkessel, vokale La-Olas fegen über die Ränge hinweg, wenn die Bläsersolisten aufstehen, euphorische Pfiffe gellen dazwischen. 

Und die Fans bekommen ihre Zugaben, Südamerikanisches natürlich. Die fast 140 Musikerinnen und Musiker rufen „Mambo!“, lassen ihre Instrumente kreiseln, tanzen auf der Bühne. Leider spielen sie allerdings auch die „seriösen“ Werke des Programms mit derselben naiven Lebensfreude und der Lautstärke einer Sambakapelle. Und das macht den Abend – rein musikalisch-interpretatorisch betrachtet – dann doch zum Ärgernis. 

Technisch präsentieren sich die Musiker auf beachtlichem Niveau, bei einem Jugendorchestertreffen wie „Young Euro Classic“ wären sie gut aufgehoben. Doch die Venezolaner lassen sich als Stars feiern, vor allem auch dank ihres Dirigenten Gustavo Dudamel, dem aktuellen Darling des Klassikbusiness, der mit seinen 27 Jahren schon Chef der Göteborger Symphoniker sowie designierter musical director in Los Angeles ist. Zweifellos ist Dudamel hochbegabt, er dirigiert auswendig, seine Bewegungen sind geschmeidig und organisch, die agogischen Akzentsetzungen nachvollziehbar. Doch es gelingt ihm nicht, die explosive Energie der orchestralen Massen zu kanalisieren, für seine Zwecke zu nutzen. Strawinskys „Sacre du Printemps“ verliert sofort die Spannung, wenn die Musiker nicht loskrachen können. Tschaikowskys 5. Sinfonie hat schöne Stellen, ein anrührendes Thema im Eröffnungssatz, ein beseeltes Hornsolo im Andante, doch über weite Strecken braust die Partitur im Fortissimo dahin, ohne Geheimnis, ohne Wärme. Die zur Schau gestellte Emotion wirkt in ihrem ganzen Bühnendonner oberflächlich, aufgesetzt und darum, pardon, so ehrlich wie ein vorgetäuschter Orgasmus. Frederik Hanssen 

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.09.2008)

Traducción rápida de Google:

Los niños salvajes

En realidad, es completamente inútil, la actuación de la Orquesta Juvenil Simón Bolívar con las normas de la música clásica críticos desea medir. En la Filarmónica han agotado totalmente a los aficionados del conjunto de jóvenes reunidos en la sólida voluntad, una fiesta para celebrar.

Todo el proyecto es también el corazón de calentamiento: Desde 1975, en Venezuela como “el sistema” garantizar que todos los niños en el país libre de la música puede aprender.240 000 jóvenes en 200 conjuntos de juego, el mejor de ellos en una gira como embajador ante la singular programa de educación en todo el mundo y resolver los entusiasmos de todas partes, incluida la Filarmónica de Hall 2000, 2002, 2005 – y el martes: En la primera oportunidad para saltar para animar a la audiencia, ola banderas. Al final luego de un clamor de decenas de gargantas, la habitación es pandemonio, vocal La Olas barrido a través de las filas, si el viento hasta solistas, eufórico gellens silbidos en el medio. 

Y los fans obtener su bises, por supuesto, de América del Sur. Los cerca de 140 músicos llaman “Mambo”, el hilado Deje sus instrumentos, bailar en el escenario. Por desgracia, que desempeñan, sino también la “grave” en el programa de obras con la misma alegría ingenua de la vida y el volumen de una banda de samba. Y que hace de la noche – puramente musical, la interpretación de vista – pero entonces la ofensa. 

Técnicamente, los músicos presentes en niveles considerables, en una reunión de la juventud como “Young Euro Classic” si estuvieran en buenas manos. Pero los venezolanos se consideran las principales estrellas celebrar, sobre todo gracias a su director Gustavo Dudamel, el cariño de la empresa clásica, con sus 27 años, jefe de la Orquesta Sinfónica de Gotemburgo y director musical de Los Angeles designar. No cabe duda de que Dudamel dotados, dirigió de memoria, sus movimientos son suaves y orgánicos, se hace hincapié agogischen comprensible. Pero él no tiene éxito, la explosiva energía de la masa orquestal canal, para sus propósitos. Stravinsky “Sacre du Printemps” inmediatamente pierde la tensión cuando los músicos no pueden loskrachen. Tchaikovsky la 5 ªSinfonía ha de gran belleza, un sujeto en movimiento en la primera frase, un sentimental solo cuerno en el Andante, pero a través de largas distancias rustled Fortissimo en la puntuación de entonces, sin secretos, sin calor. El examen solicitado emoción afecta a toda la etapa trueno superficiales, por lo creó, el indulto, como honesta como un falso orgasmo. Frederik Hanssen 

(Publicado en el impreso de Tagesspiegel 04.09.2008)

Fiésta in der MuK: Ovationen für 250 junge Musiker

Publicado originalmente en Lübecker Nachrichten el 23 de agosto de 2007

Vön Jurgen Felfhoff

Lübeck – Das Simón Bolívar-Jugendorchester aus Venezuela mit Dirigent Gustavo Dudamel (25) ist gestern Abend bei seinem Auftritt in der ausverkauften MuK enthusiastisch gefeiert worden. Das 250-köpfige Großorchester gehört zu einer vor gut 30 Jahren entstandenen musikpädagogischen Initiative in dem südamerikanischen Land, die vor allem Kindern aus sozial schwachen Familien kostenlosen Musikunterricht ermöglicht.

Kinder und Jugendliche, die aus sozial schwachen Familien stammen und dennoch klassische Musik machen? In Venezuela ist das ein ganz normaler Vorgang. Der offizielle Name des Orchesters lautet übersetzt “Sinfonieorchester der Jugend Venezuelas Simón Bolívar”. Ein sperriger Name für einen außergewöhnlichen Klangkörper, der aus 280 Musikerinnen und Musikern zwischen 16 und 25 Jahren besteht. José Antonio Abreu gründete das Orchester 1975, um Jugendlichen aus den Slums der Städte eine Alternative zu bieten. “Klarinette statt Knarre” könnte man das Konzept nennen, das einen außergewöhnlichen Erfolg hatte. Aus dem Beginn in einer schäbigen Garage in der venezuelanischen Hauptstadt Caracas ist ein Großprojekt geworden. Zur Zeit gibt es 90 Musikschulen mit 250 000 Schülern, 125 Jugendorchester, 57 Kinderorchester und 30 professionelle Sinfonieorchester, die über Abreus Stiftung finanziert werden. Das Geld für Instrumente und die 1500 Lehrkräfte kommt vom Staat; seit 1975 hat jede Regierung in dem südamerikanischen Land das Projekt unterstützt, dessen Kosten sich auf 29 Millionen Dollar pro Jahr summieren. 

Gestern kamen die 280 jungen Musikerinnen und Musiker per Bus aus Essen nach Lübeck und stärkten sich auf Einladung der Lübecker Nachrichten im Betriebsrestaurant der LN im Herrenholz. Viel Zeit blieb nicht, nach dem Bezug der Hotelzimmer wurde ab 17.45 Uhr in der MuK geprobt, um 20 Uhr begann dann das Konzert vor ausverkauftem Haus mit Mahlers 5. Sinfonie und Kompositionen von Leonard Bernstein (eine Besprechung lesen Sie morgen). 

Auch der Dirigent des Orchesters entstammt dem System der Musikschulen von José Antonio Abreu. Mit zehn Jahren begann Gustavo Dudamel Geige zu lernen, zwei Jahre später dirigierte er zum ersten Mal. Heute ist er 26 Jahre alt, Chefdirigent der Göteborger Symphoniker und designierter Chef von Los Angeles Philharmonic – ein Künstler an der Schwelle des Weltruhms. Mit zehn Jahren ist Dudamel relativ spät in die Musikschule gekommen. Schon mit zwei Jahren können Kinder mit dem kostenlosen Unterricht beginnen, auch die Instrumente werden gestellt. Sechs Tage in der Woche gibt es nachmittags Unterricht, vor allem für Kinder aus Slums ist ein Aufenthalt in einer solchen gewaltfreien Umgebung ein wahrer Segen. Ungewöhnlich am Unterricht an Abreus Musikschulen ist die Pflicht zum Ensemblespiel. Sobald die Kinder ein Instrument halten können, werden sie in Ensembles eingeteilt. Das soll die soziale Kompetenz steigern und ganz einfach mehr Freude machen als das solistische Üben. 

Die musikalische Ausbildung ist in dem südamerikanischen Land mittlerweile ein wichtiger Faktor in der Bekämpfung der Jugendkriminalität. Venezuela ist von starken sozialen Gegensätzen geprägt, allein in der Hauptstadt Caracas lebt mehr als die Hälfte der drei Millionen Einwohner in Slums. Abreus Musikschulen lindern die Not etwas. 

Simon Rattle, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, hat Abreus Arbeit als “wichtigste Entwicklung im Bereich der Klassik” bezeichnet. Rattle muss es wissen: bei den Berliner Philharmonikern spielt Edicson Ruiz Kontrabass, der von einem Nachbarn zur Musikschule gebracht wurde, weil die Mutter mit dem gewalttätigen Jungen nicht mehr zurechtkam. Ruiz entpuppte sich als großes Talent, erhielt einen Platz in der Orchesterakademie des Festivals und wurde mit 17 der jüngste Berliner Philharmoniker aller Zeiten. 

Traducción rápida con google translate:

Fiesta en el Muk: Ovations para 250 jóvenes músicos

Lübeck – La Orquesta Juvenil Simón Bolívar de Venezuela con el conductor Gustavo Dudamel (25) ayer por la noche en su actuación en el agotado Muk sido celebrado con entusiasmo. El fuerte 250-gran orquesta pertenece a un buen 30 años antes de que la música resultante iniciativa de educación en el país sudamericano, especialmente a los niños de familias socialmente desfavorecidas música gratis instrucción posible. 

Niños y jóvenes que proceden de familias socialmente desfavorecidas y aún hacen música clásica? En Venezuela, este es un proceso perfectamente normal. El nombre oficial de la orquesta se traduce “Orquesta Sinfónica de la Juventud de Venezuela Simón Bolívar”. Un nombre difícil de manejar para un sonido extraordinario órgano, que consta de 280 músicos de 16 a 25 años. José Antonio Abreu fundó la orquesta en 1975 a los jóvenes de los barrios marginales de las ciudades una alternativa a la oferta. “Clarinete lugar Trinquete” que se podría llamar el concepto, que tuvo un éxito extraordinario. Desde el comienzo de un mal en el garaje de la capital venezolana de Caracas es un gran proyecto puede ser. Actualmente hay 90 escuelas con 250 000 estudiantes, 125 orquestas juveniles, 57 orquestas infantiles y 30 orquestas sinfónicas profesionales, que Abreus Fundación. El dinero para los instrumentos y el 1500 los profesores provienen de la situación desde 1975, todos los gobiernos de América del Sur en el país apoya el proyecto, cuyo coste de 29 millones de dólares EE.UU. por año total. 

Ayer llegaron los 280 jóvenes músicos de Essen en autobús a Lübeck y reforzado por invitación de los mensajes en Lübecker restaurante en funcionamiento en la LN Sr. Wood. Mucho tiempo no era, después de la base del hotel era de 17:45 reloj en el Muk ensayos, un reloj de 20 comenzó el concierto ante un vendido la casa con la 5 ª de MahlerSinfonía y obras de Leonard Bernstein (leer un examen de mañana). 

Incluso el conductor de la orquesta proviene del sistema de la música de José Antonio Abreu. Con diez años, Gustavo Dudamel comenzó a aprender violín, dos años después dirigió por primera vez hoy, que es de 26 años, jefe de orquesta de la Orquesta Sinfónica de Gotemburgo y el designado jefe de la Filarmónica de Los Angeles – un artista al borde de la fama mundial. Con diez años Dudamel es relativamente tarde en la música. Incluso con dos años, los niños con las clases gratuitas de comenzar, los instrumentos que se prestan. Seis días a la semana hay clases de tarde, especialmente para los niños de los barrios de tugurios es un residente en un entorno violento, es una verdadera bendición. Abreus inusualmente lecciones sobre la música es el deber de jugar el conjunto. Una vez que el niño puede tener un instrumento, que se dividen en grupos. El objetivo es aumentar la competencia social y simplemente más agradable que la práctica en solitario. 

La educación musical se encuentra en el país sudamericano se ha convertido en un factor importante en la lucha contra la delincuencia juvenil. Venezuela es de fuertes desigualdades sociales en forma, solo en la ciudad capital de Caracas vive más de la mitad de los tres millones de residentes en barrios de tugurios. Abreus Musikschulen aliviar la difícil situación de algo. 

Simon Rattle, director de la Filarmónica de Berlín, ha Abreus obra como “el acontecimiento más importante en el ámbito de la música clásica” se entiende. Sonajero debe saber: con la Filarmónica de Berlín, Edicson Ruiz toca el bajo, un vecino de la escuela de música se ha colocado en la madre a causa de la violencia los niños ya no zurechtkam. Ruiz surgido como uno de los principales talentos, ganó un lugar en la Orquesta de la Academia del festival y fue en el 17 el más joven Berliner Philharmoniker todo momento.

Gelebte Musik

Publicado originalmente en Marzo de 2007 en musikundtheater.ch

Gustavo Dudamel – temperamentvoll, freudig, unverbildet, neugierig

Er ist der Shooting Star in der internationalen Dirigentenszene schlechthin. Zum ersten Mal in der Schweiz tritt nun am Lucerne Festival Ostern die «Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar» unter Gustavo Dudamel auf. Ein Ereignis. Dazu ein Porträt des Dirigenten sowie dieses ganz besonderen Systems gelebter Musik und Jugend-
förderung in Venezuela.

Manuel Brug

Zuerst hat er Mahlers 1. Sinfonie mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu Ende dirigiert, tief und ehrlich, grell und vergnügt, mit europäischer Wehmut und jiddischem Weltschmerz, angereichert mit Latino-Temperament, sodass es das Publikum im Mann-Auditorium in Tel Aviv klatschend aus den Sitzen hob. Dann hat er sich seine an Simon Rattle gemahnenden Korkenzieherlocken von seiner schönen Frau trockenrubbeln lassen, einer ehemaligen Tänzerin und Journalistin, die er vor noch nicht einem Jahr in einer kurzen Konzertpause geheiratet und bei der Claudio Abbado Postillon d’Amour gespielt hatte. Anschliessend hat er sich mit den Musikern die zweite Halbzeit des Weltmeisterschafts-Finales aus Berlin angesehen, erschöpfend über Zidanes Bauchbombe diskutiert und schliesslich zusammen mit dem Pianisten Yundi Li, mit dem er ein paar Stunden früher leidenschaftlich durch Liszts 1.Klavierkonzert gepflügt ist, in einem Edel-Imbiss mit gutem Appetit einen De-luxe-Hamburger vernichtet. Dabei haben sich beide über ihre jeweils anstehenden Plattenaufnahmen ausgetauscht.
Abendverrichtung eines kommenden Weltstars. Der Chinese Li ist 24, der aus dem venezuelanischen Provinznest Barquisimito stammende Gustavo Dudamel gerade ein Jahr älter. Li ist das Produkt rigider Talentauslese im Land der Mitte, Dudamel die kreative, vor Salsa-Charme sprühende Speerspitze jenes in den letzten Jahren für Schlagzeilen sorgenden lateinamerikanischen Musik-Erziehungsprojekts von José Antonio Abreu (67), für das sein Staatspräsident 40 Millionen Euro Subvention pro Jahr bereitstellt. Und vor allem auf dem Junglöwen am Pult, dessen bleiche Haut vor lauter Proben kaum noch die Sonne sieht, ruhen die geballten – auch kommerziellen – Hoffnungen der westlichen Musikwelt.
Denn schon seit Längerem hat das alte Zentraleuropa seinen Rang als Herzland der klassischen Musik offenbar verloren. Mit Simon Rattle tauchte Birmingham plötzlich als Impulsgeber auf, mit Mariss Jansons haben wir das Orchester von Oslo schätzen gelernt. Amerika ist mindestens seit 150 Jahren ein Verbündeter der Beethoven-Entente, und wir haben auch die Asien-Invasion des 20. Jahrhunderts gut verdaut. Geiger aus Sibirien bevölkern den Mozartmarkt, albanische Soprane und mexikanische Tenöre leuchten am Opernhimmel, chinesische Pianisten werden als Tasten-Popstars gefeiert.
Nur ein ganzer Halbkontinent leistete bisher gegen die klassische Beglückung Widerstand: Südamerika. Zwar war und ist die Oberschicht von Buenos Aires samt dem Teatro Colon ein klassischer Brückenkopf (wenn auch augenblicklich unter eingeschränkten finanziellen Bedingungen), und aus Peru bezaubert uns mit Juan Diego Floréz schon der dritte Rossini-Tenor. Doch sonst gab es nichts zwischen Yucatan und Feuerland.
Sistema Abreu – Klassik als Abenteuer

Und trotzdem blinkt nun auf der klassischen Weltkarte ein Land auf, das noch nicht einmal für seine Folklore berühmt ist, höchstens für seine Kriminalitätsrate und seine Miss-Wahlen: Venezuela. Dieses Phänomen hat immer wieder nur einen Namen: José Antonio Abreu, geboren 1939, Wirtschaftler, Jurist, Musiker, Dirigent. Der gründete vor dreissig Jahren das Nationale Sinfonieorchester Simon Bolivár – auch um den sozialen Missständen zu trotzen und die Jugendlichen aus den Slums wenigstens für ein paar Stunden von der Strasse zu holen. Als Meister des Überredens fand er mächtige Gönner, und die Methode, den Kids ein Instrument als ersten eigenen, wertvollen, freilich mit Verantwortung behafteten Gegenstand im Leben zu leihen, verfing prächtig.
Heute überzieht ein unglaublich effektives Jugendorchestersystem das ganze Land. Unter dem Dach des «Sistema Nacional de Orquestas Juveniles, Infantiles y Preescolares» spielen rund 240’000 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 20 Jahren in 57 Kinder- und 125 Jugendorchestern. Was als weltfremde Sozialromantik anmuten mag, hat unbeschreiblichen Erfolg. Die Kinder aus den Ghettos greifen tatsächlich lieber zur Oboe als zum Revolver, ihre klingenden Helden sind keine finsteren Rapper, sondern Bach und Beethoven. Die venezolanische Musikfabrik ist heute sicher das am straffsten organisierte und folgenreichste Klangkombinat der Welt.
Dies, weil José Antonio Abreu immer auch weiter reichende Ambitionen hatte. Die Jugendlichen sollten nicht nur spielen lernen, sondern auch gut spielen. Die Jugendorchester sind kein waldörfliches Pädagogik-Paradies, sondern ein Abbild gesellschaftlicher Verhältnisse. Auch in der philharmonischen Oase wird besonders gefördert, wer besonderes leistet; Auslese ist kein Fremdwort, schliesslich wartet vor den Probenraumtüren die harte südamerikanische Wirklichkeit. Es gibt verschiedene Leistungsklassen und Orchesterstufen, nur die Besten schaffen es bis ins Nationale Jugendorchester, später gar zum professionellen Bolivár-Orchester. Und längst ist das keine Angelegenheit der Unterschicht mehr.
Die letzten Jahrzehnte haben das Caracas-System immer effizienter gemacht. Die von ihm hervorgebrachten Musiker brauchen keinen Latino-Mitleidsbonus, sie können sich jetzt auf dem Weltmarkt beweisen. Jugendorchester gibt es viele und gute, doch der vor Temperament, Frische und Spielfreude vibrierende Klangkörper aus Caracas ist schon etwas ganz Besonderes. Für diese Menschen ist Klassik jeden Tag Abenteuer, Entdeckung, Überraschung – hier findet man keine Spur europäisch müder Abgeklärtheit.
Knotenpunkt Berliner Philharmoniker
Und weil längst auch Weltklassedirigenten wie Claudio Abbado und Simon Rattle davon gehört haben und ihren jugendbeglückenden Stab leuchtenden Auges schon vor Ort gehoben haben, entwickelt sich im globalen Klassikdorf ein immer engmaschigeres Netz gegenseitiger Beziehungen. Einer der Knotenpunkte sind die Berliner Philharmoniker. Schliesslich hatte Sir Simon im gewohnten Pathos verkündet: «Ich habe in Venezuela die Zukunft der klassischen Musik gehört.»
Nicht nur der Chef, auch viele der Musiker von der Spree erkennen ihre Verantwortung für die nächste Generation von Musikmachern. Sie sind regelmässig als Tutoren in Caracas zu Gast. Auf der letzten Deutschlandtournee des Nationalen Venezolanischen Jugendorchesters leitete der Berliner Trompeter Thomas Clamor die Brass Band, die inzwischen ebenfalls bei der EMI eine CD veröffentlich hat, und die Geschichte zwischen dem Solokontrabassisten Klaus Stoll und Edicson Ruiz mutet gar wie ein modernes Märchen an.
Stoll hörte den heute 20-jährigen Ruiz vor fünf Jahren bei einem Meisterkurs in Caracas, empfiehlt ihn ans Jugendorchester des Schleswig Holstein Musikfestival, wo er auch doziert. Schnell sind die Verbindungen zur Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker geknüpft. Dieses Ausnahmetalent nimmt alle im Sturm. Stoll, bei dem er auch wohnt, wird für den Minderjährigen zum Ersatzvater, er drängt zum Philharmoniker-Vorspiel. Das besteht Edicson Ruiz mit links, wird zum jüngsten, noch nicht einmal volljährigen Philharmoniker überhaupt, der offiziell noch ein Jahr als Akademist firmieren muss.
Inzwischen hat er sein Probejahr längst erfolgreich absolviert und ist am Ziel seiner kühnsten Träume. «Am Anfang habe ich die Musik gehasst», erzählt er mit leiser Stimme. Wegen Disziplinlosigkeit flog er einst aus dem Jugendchor. Stoll attestiert ihm, er sei mit seinem Instrument «magisch verbunden». Seiner Mutter, die ihn allein grossgezogen hat und nachts Taxis fahren musste, hat Ruiz inzwischen ein Haus gekauft. Und wer Edicson Ruiz inmitten der Berliner Kontrabassgruppe im Konzert beobachtet, der erlebt einen selten glücklichen Menschen.
Von Caracas an den Karajan-Platz. Diesen Weg haben auch Gustavo Dudamel und Gabriela Montero genommen. Der eine hat als 23-jähriger Dirigent 2005 in Bamberg den neuen Gustav-Mahler-Wettbewerb gewonnen und wird nun vehement in den weltweiten Gastierzirkus eingespeist. Im April dirigiert er sogar das Festkonzert zum 80.Geburtstag von Papst Benedikt XVI. in Rom. Eher zufällig geht augenblicklich auch der Stern der 35-jährigen venezolanischen Pianistin Gabriela Montero auf, die besonders mit ihren freien Improvisationen verblüfft. Immerhin Martha Argerich ist ihr grösster Fan, die EMI will sie berühmt machen. So viel Caracas im Konzersaal war nie.
Oft Gehörtes, frisch und ehrlich
Frisch gepresst liegt Dudamels erste CD nun in den Läden, grosse Klassik, sinfonische Kronjuwelen, Beethovens Nr. 5 und 7. Veröffentlicht hat das nicht irgendein Billiglabel, sondern die Deutsche Grammophon, wo man sehr genau weiss, dass man die gleiche Combo mit Carlos Kleiber, eingespielt 1975 von den Wiener Philharmonikern, als Aufnahme-Inkunabel im ständigen Katalog hat. Dudamel freilich hat die beiden Beethoven-Hits nicht mit einem europäischen Luxusklangkörper, sondern dem von ihm seit sieben Jahren geleiteten Orquesta Juvenil Simíon Bolívar de Venezuela gespielt. Was da an Edelresonanzboden und mürber Tradition fehlt, macht man durch Spielfreude wett.
«Ich will gar nicht mit den grossen Maestri konkurrieren», fegt Dudamel jeden Vergleich nonchalant hinweg, «ich kenne die meisten von deren Aufnahmen nicht. Ich weiss nur, dass ich seit zehn Jahren diese Musik dirigiere und mit ihr verwachsen bin. Sie ist Teil meines Lebens, auch wenn sie nicht gerade aus meinem Kulturkreis stammt. Und ich habe sie gemeinsam mit diesen jungen Musikern entdeckt, wir haben sie immer wieder gespielt und sind daran gewachsen.»
Fast schon altkluge Worte, denen zum Glück der unbekümmerte, freilich keineswegs unreflektierte Gestaltungsansatz Gustavo Dudamels gegenübersteht. Dudamels Stil ist offen, temperamentvoll, freudig, unverbildet, neugierig. Er kann erstaunlich reif disponieren, Musik wirken lassen. Übergänge gelingen ihm natürlicher und fliessender als mancher arrivierter Pultgrösse. Dynamik und Tempo sind ihm Abenteuerspielplätze, die er bis zur Grenze austestet. Dabei klingt oft Gehörtes bei ihm frisch und ehrlich: als gelebte Musik, nicht als gedrillte Kunstübung.
Claudio Abbado ist Gustavo Dudamels nachhaltigster Förderer, aber auch Simon Rattle macht sich für ihn stark, und bei Daniel Barenboim in Berlin hat er im Mai 2006 den «Tristan» mitstudiert – im Graben sitzend, demütig, wie ein Schwamm jede Korrektur aufsaugend. Nebenbei hat Dudamel an der Lindenoper fast unbemerkt in ein paar Repertoirevorstellungen sein professionelles Operndebüt mit «L’Elisir d’amore» gegeben, flockig, freudig überdreht, aber mit viel Liebe zum Detail. Und im September 2006 als Beginn der prestigeträchtigen Austausch-Achse Mailand-Berlin seine erste echte Opernpremiere geleitet: «Don Giovanni» an der Scala, kleiner geht das heute nicht mehr. Das Orchester hat Dudamel vorher zur Einstimmung immerhin schon einmal im Konzert austesten können. Es wurde kein Triumph, aber ein hochprofessioneller Erfolg
Der 25-Jährige ist das glänzendste Produkt des «Sistema» Abreus, das er deswegen natürlich nicht infrage stellt – obwohl man es als staatlich überkontrollierte, bisweilen einseitig abhängig machende Eliteförderung durchaus auch kritisieren könnte. Freilich legt Dudamel Wert darauf, dass er kein Slumkind ist. Schon sein Vater war Musiker, Sohn Gustavo hat als Geiger im Orchester angefangen, wurde schnell gefördert und gefordert.
Bisher scheint er das blendend zu verkraften. Und so hat er im letzten Sommer auch den eigentlich nötigen Urlaub verkürzt, um in Tel Aviv auch noch die Konzerte des blessierten Zubin Mehta zu übernehmen. Die Musiker des Israel Philharmonic, gestandene Profis, kommen mit glänzenden Augen aus der Mahler-Probe. Und obwohl Gustavo Dudamel auf sehr dünnem Eis geht, scheint er für das Israel Philharmonic, das sich langsam Gedanken über die Nach-Mehta-Ära macht, so etwas wie ein auch im Temperament ähnlicher Zukunftsbringer. Zum 70-Jahr-Orchesterjubiläum im Dezember stand Dudamel als einziger Jungspund bereits wieder auf dem Festprogramm. Und wer erlebt hat, wie spontan und begeistert Musiker und Publikum auf den Wuschelkopf reagieren, gerade und besonders bei Mahler, dem ist klar, dass hier künstlerisch die Chemie stimmt. Noch einmal Zubin Mehta: «Ich kann nur sagen, dass wir, das Orchester und ich, den kleinen Gustavo sehr ins Herz geschlossen haben. Das Israel Philharmonic ist durchaus ein schwieriges Orchester, wir mögen nicht jeden. Aber Dudamel mögen wir. Wir bauen ihn auf. Den Rest wird die Zukunft weisen.»
Auch bei den diesjährigen Ostermusiktagen des Lucerne Festivals wird Gustavo Dudamel mit seinen Venezuela-Kids einen Residenz-Aufenthalt bestreiten. Und im Herbst 2007 wird Dudamel als Chefdirigent im abseits der Klassikhauptstrasse liegenden Göteborg anfangen. Fröstelnd macht ihn dort nur der Gedanke an die Temperaturen. Seine Zukunft sieht er in warmem, nicht unbedingt lateinamerikanischem Licht.

Manuel Brug ist Musikredakteur bei der Tageszeitung «Die Welt».

Traducción rápida al español por Google Translate:

Vivir la música

Él es la estrella fugaz en el escenario internacional la realización por excelencia. Por primera vez en Suiza se encuentra ahora en el Festival de Pascua de Lucerna, la “Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar” en virtud de Gustavo Dudamel. Un evento. Además de un retrato de la orquesta, y este mismo régimen especial de la música y los jóvenes viven
promoción en Venezuela.

Manuel Brug

Primero el 1 de Mahler Sinfonía con la Orquesta Filarmónica de Israel, llevó a cabo al final, profundo y honesto, brillante y alegre, con una europea y la nostalgia Yídish weltschmerz, enriquecido por temperamento latino, de manera que la audiencia en el Auditorio Mann de Tel Aviv klatschend levantó de su asiento. Entonces ha de Simon Rattle de su sacacorchos gemahnenden rizos de su bella esposa trockenrubbeln licencia, ex bailarina y periodista, no fue un año en el concierto de un breve descanso y se casaron cuando Claudio Abbado Postillon d’Amour desempeñado. Luego, los músicos tiene con la segunda mitad de la fase final de la Copa Mundial en Berlín vistos, Zidane exhaustiva sobre el vientre de bomba y, por último, examinó, junto con el pianista Yundi Li, con quien examinó un par de horas antes por Liszt 1.Klavierkonzert es la pasión en un arado Edel-restaurante de comida con un buen apetito, una de lujo-Hamburger destruidos. Ellos tienen ambos sobre sus respectivas próximas grabaciones intercambiadas.
La noche viene el cumplimiento de un mundo estrellas. El chino Li es de 24, de la provincia venezolano Gustavo Dudamel Barquisimito llegó tan sólo un año de edad. Li es el producto de la rígida selección de talento en la tierra del centro, el creativo Dudamel, la salsa antes de volar encanto punta de lanza de que en los últimos años, titulares de emergencia de la música de América Latina, proyecto de educación por José Antonio Abreu (67), para el presidente de 40 millones de euros de subvención por años. Y especialmente en los jóvenes leones en el podio, su piel pálida ruidosas muestras de apenas ve el sol, el resto combinado – incluso comerciales – las esperanzas de la música occidental mundo.
Porque algún tiempo ha sido la vieja Europa central con su clasificación como el corazón de la música clásica parece perdido. Por Simon Rattle Birmingam repente surgió como una fuerza motriz, con Mariss Jansons, la orquesta, apreciamos Oslo. América es por lo menos 150 años desde que un aliado de la Entente Beethoven, y también tenemos la invasión de Asia y el 20 Siglo, bien digerido. Violinista de Siberia habitan en el mercado de Mozart, albanés sopranos y tenores de México cielo brillará en la Opera, el pianista chino que se celebra como clave Popstars.
Sólo un Halbkontinent hizo anteriormente contra el clásico feliz Resistencia: América del Sur. Era y es la clase alta de Buenos Aires, incluyendo el Teatro Colón de puente de un clásico (aunque actualmente en condiciones de escasos recursos económicos), de Perú y nos encantará con Juan Diego Flórez es el tercer país con Rossini tenor. Pero por lo demás no había nada entre Yucatán y Tierra del Fuego.
Sistema Abreu – Clásico como una aventura

Y, sin embargo, ahora se exhibe en el mapa del mundo clásico de un país que ni siquiera es famoso por su folklore es una máxima por su delito y su fracaso a las elecciones: Venezuela. Este fenómeno siempre ha sólo un nombre: José Antonio Abreu, nacido en 1939, economista, abogado, músico, director de orquesta. El hace treinta años fundó la Orquesta Sinfónica Nacional Simón Bolívar – también sobre los agravios sociales y de desafiar a los jóvenes de los barrios pobres, al menos por unas horas desde la calle para ir a buscar. Como un maestro de hablar, encontró poderosos mecenas, y la forma en que los niños como un instrumento en primer lugar, valioso, aunque con un posible tema de la responsabilidad en la vida magníficamente capturados para pedir prestado.
Hoy abarca un increíblemente eficaz sistema de orquestas juveniles en todo el país. En el marco del “Sistema Nacional de Orquestas Juveniles, Infantiles y Preescolares» jugar unos 240.000 niños, niñas y adolescentes dos horas-20 años en 57 niños y 125 orquestas juveniles. Lo que comenzó como un romance sociales unworldly puede parecer, tiene éxito indescriptible. Los niños del gueto de hecho el uso más que para oboe revólveres, sonando sus héroes no son siniestra rapero, pero de Bach y Beethoven. El venezolano Music Factory es sin duda el más organizado y perfectamente folgenreichste Kombinat sonido en el mundo.
Esto se debe a que José Antonio Abreu es aún de mayor alcance ha ambiciones. Los jóvenes no sólo deben aprender a jugar, pero también jugar bien. Los jóvenes no son waldörfliches Pedagogía paraíso, sino un reflejo de las relaciones sociales. Asimismo, en el oasis filarmónicas Se fomentarán especialmente, en particular aquellos que hacen, no es extraño a la élite y, por último, la espera de que la puerta de la sala de ensayos dura realidad sudafricana. Hay varias clases de actuación y niveles de orquesta, sólo los mejores llegan a la Joven Orquesta Nacional, y más tarde se convirtió en una orquesta profesional de Bolívar. Y no es un asunto de la subclase más.
Las últimas décadas han Caracas el sistema cada vez más eficaces. Su resultante músicos latinos no necesitan simpatía-prima, que ahora pueden demostrar al mundo. Hay muchos jóvenes y buenos, pero antes de que el temperamento, la frescura y la alegría de jugar el sonido vibrante de Caracas cuerpo es algo realmente especial. Para estas personas, la música clásica todos los días de aventura, descubrimiento, sorpresa – aquí se encuentra ningún rastro de la cansado preguntas.

Cruce Berliner Philharmoniker

Y desde hace mucho tiempo todo el mundo, tales como conductores de Claudio Abbado y Simon Rattle han escuchado y su personal jugendbeglückenden brillantes ojos ya planteadas en el terreno se han desarrollado en la aldea global un clásico más densa red de relaciones recíprocas. Uno de los puntos focales son la Filarmónica de Berlín. Por último, Sir Simon tenía la costumbre patetismo proclama: “Yo tengo en Venezuela, el futuro de la música clásica”.
No sólo el jefe, incluso muchos de los músicos de la Spree reconocer su responsabilidad para la próxima generación de músicos. Tutores que, de manera regular en Caracas como invitado. En la última gira en Alemania de la venezolana Joven Orquesta Nacional de Berlín realizó trompetista Thomas Clamor, el Brass Band, que es ahora también en el IME ha publicado un CD, y la historia de la solista contrabajista Klaus Stoll Edicson Ruiz e incluso parece como un cuento de hadas moderno para.
Stoll escuchó hoy los 20 años de edad, Ruiz fue hace cinco años en una clase magistral en Caracas, le recomienda a la Orquesta Juvenil del Festival de Música de Schleswig-Holstein, donde también dio conferencias. Acceso rápido a la Academia de la Orquesta Berliner Philharmoniker vinculados. Este excepcional talento está en la tormenta. Stoll, en el que reside, por las menores para reemplazar al padre, que empuja a la Filarmónica de audición. Edicson Ruiz es que con la izquierda, es la más joven, ni siquiera el pleno Filarmónica embargo, oficialmente aún un año como el nombre de la empresa debe Akademist.
Mientras tanto, su largo año de prueba con éxito y está en blanco de su sueños. “Al principio odiaba la música”, dice en voz baja. Debido a la indisciplina, que una vez voló de los jóvenes. Stoll demuestran que él estaba con su instrumento por arte de magia conectado “. Su madre, que es el único que ha atraído grandes y tuvo que conducir por la noche los taxis, Ruiz ha comprado una casa. Y que Edicson Ruiz en Berlín en medio de los graves en el concierto del grupo señaló que está experimentando un poco de suerte el hombre.
De Caracas a la Karajan-Platz. De esta forma también, Gustavo Dudamel y Gabriela Montero hizo. Uno tiene 23 años de edad, conductor de 2005 en el nuevo Bamberg Gustav Mahler ganó y ahora está firmemente en el mundial Gastierzirkus alimentarse. En abril se llevó a cabo incluso en el concierto de gala 80.Geburtstag por Pope Benedict XVI. en Roma. Poco casualmente también es actualmente la estrella de los 35 años, pianista venezolana Gabriela Montero, sobre todo con sus improvisaciones libre perplejo. Después de todo, Martha Argerich es su fan más grande, EMI quiere hacer su famoso. Tanto concierto en Caracas fue nunca.

Menudo, fresca y honesta

Recién exprimido Dudamel primer CD se encuentra ahora en las tiendas, los grandes clásicos, sinfónicos joyas de la corona, de Beethoven N º 5 y 7 Publicado cualquier etiqueta no barato, pero el alemán Grammophon, cuando usted sabe muy bien que tiene la misma combinación con Carlos Kleiber, grabado en 1975 por la Filarmónica de Viena, como anfitrión-incunable en el catálogo ha permanente. Dudamel es cierto, los dos golpes de Beethoven con un sonido de lujo en el cuerpo, pero por él durante siete años llevó Simion Bolívar Orquesta Juvenil de Venezuela desempeñado. ¿Qué entonces Edelresonanzboden carece de tradición y desmenuzable, hacerlo competitivo con alegría.
“No quiero competir con los grandes maestros”, Dudamel arrasa en todos comparación indiferentemente, “Sé que la mayoría de sus grabaciones no lo son. Sólo sé que he estado diez años, esta música y la realización de horas en exceso con ella. Es parte de mi vida, aunque no son sólo de mi bagaje cultural viene. Y lo tengo en común con estos jóvenes músicos descubierto, siempre hemos desempeñado y que se cultiva “.
Casi precoz, es decir, que, afortunadamente, las preocupaciones, es cierto que no unreflected diseño se enfrenta a Gustavo Dudamel. Dudamel es el estilo abierto, enérgico, sociable, unverbildet, curioso. Puede ser sorprendentemente maduro disposición, dejar la música. Transiciones sucederle fluye natural y que muchos Comartis Pultgrösse. Dinámica y ritmo de juego se aventura a lo que él austestet a la frontera. Estos sonidos son a menudo escuchado en su fresca y honesta: la vida como la música, el arte no es un ejercicio perforado.
Claudio Abbado, Gustavo Dudamel es la sostenibilidad, pero también Simon Rattle lo hace fuerte, y con Daniel Barenboim en Berlín, dijo en mayo de 2006, el “Tristán” mitstudiert – sentado en la zanja, humildemente, como una esponja absorbiendo cada corrección. Por cierto ha Dudamel Linde en la ópera casi inadvertido en unas cuantas ideas a profesionales repertorio debut con la ópera “L’Elisir d’amore”, donde, esponjoso, el exceso de entusiasmo, pero con una gran atención al detalle. Y en septiembre de 2006 como el comienzo del intercambio prestigioso eje Berlín-Milán su primera ópera dirigida estreno: “Don Giovanni” en la Scala, el menor ya no está. La orquesta ha Dudamel para establecer al menos una vez en concierto, pueden depurar. No hubo triunfo, pero un gran éxito profesional
Los 25 años de edad, es un brillante producto de la “Sistema” Abreus, que obviamente no en cuestión – a pesar de que era más como un estado controlado, a veces de manera unilateral adictivo Elite promoción también podría ser criticado. Es cierto que Dudamel valor especifica que no es Slumkind. Su padre era músico, hijo Gustavo tiene como violinista en la orquesta comenzó, y fue rápidamente promovido exigido.
Hasta ahora parece que para hacer frente a la ceguera. Y luego el verano pasado también las vacaciones realmente necesario reducir hasta en Tel Aviv son los conciertos de Zubin Mehta el blessierten a tomar el relevo. Los músicos de la Filarmónica de Israel, realizado profesionales, vienen con los ojos brillantes de Mahler muestra. Gustavo Dudamel y, aunque muy delgada de hielo va, parece que para la Filarmónica de Israel, que poco a poco pensando en la época posterior a la Mehta hace tal cosa como un genio en un futuro similar. El 70 aniversario en diciembre de orquesta Dudamel fue el único tapón ya los jóvenes sobre el programa del festival. Y todo aquel que ha experimentado como espontánea y entusiasta de músicos y público para responder Wuschelkopf, recto y sobre todo en Mahler, es claro que la química es derecho artísticamente. Una vez más, Zubin Mehta: “Yo sólo puedo decir que nosotros, la orquesta y yo, la muy pequeña en el corazón Gustavo cerrado. La Filarmónica de Israel es una orquesta difícil, no nos gusta a todos. Dudamel, pero como nosotros. Construimos en. El resto es el futuro “.
Incluso en este día de Pascua de la música Festival de Lucerna es Gustavo Dudamel Venezuela con sus hijos permanecer en una residencia negar. Y en el otoño de 2007 Dudamel es como el jefe de orquesta de música clásica en la carretera principal situada Gotemburgo empezar. Escalofríos sólo lo hace el pensamiento de las temperaturas. Su futuro, que ve en caliente, no necesariamente de América Latina luz.

Manuel Brug es un editor de música en el diario “Die Welt”.