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Venezuelas Jugendorchester überwältigt

Publicado originalmente en STIMME.de el 15 de septiembre de 2008

Von Martin Betulius

Baden-Baden – Dass seriöse Hörer im Festspielhaus nicht nur stehend rhythmisch klatschen und pfeifen, sondern wie Sportfans exaltiert toben, bringt wohl nur das „Simón Bolívar National Youth Orchestra of Venezuela“ fertig. Man glaubte, das beste, motivierteste Orchester der Welt gehört zu haben, was Sir Simon Rattles Urteil, „dies ist das zurzeit wichtigste Ereignis in der Welt der klassischen Musik überhaupt“ bestätigt. Wer am Samstag nicht in Baden-Baden war, kann sich die Leistung der 160 Musiker von zwölf bis 26 Jahren nicht vorstellen.

Wunder Dass diese Heerschar von Streichern so durchsichtig und im Pianissimo so zart spielt, und dass die Blechbläser aus Venezuela ein US-Spitzenorchester, das man zwei Tage zuvor im selben Saal hörte, weit in Schatten stellen, ist so überwältigend wie das Faktum, dass in Venezuela 15 000 Pädagogen 250 000 junge Menschen in 90 Kinder-, 130 Jugendorchestern und in 30 Orchestern mit Erwachsenen unter 26 Jahren schulen.

José A. Abreu, der anwesende Initiator dieses Wunders, das Kindern, von denen 75 Prozent unter der Armutsgrenze leben, ein würdevolles Dasein verschafft, wurde stehend geehrt. Ist es für die übrige Welt nicht blamabel, dass Venezuela uns zeigt, wie es um die Musikkultur stehen könnte?

Entfesselt Strawinskys grausames „Frühlingsopfer, Bilder aus dem heidnischen Russland“ (Le Sacre du Printemps), wurde 1913 als „Massacre“ zum Uraufführungsskandal mit 27 Verletzten, bei dem sich Frankreichs durch die Dreyfus-Affäre geschwächte konservative Elite letztmalig aufbäumte.

Jetzt wirkte die rhythmische Prägnanz, entfesselt von Gustavo Dudamel, dem 27-jährigen Senkrechtstarter unter den Dirigenten, plausibel und geradezu genussreich. Mussorgskys von Ravel instrumentierte „Bilder einer Ausstellung“ erklangen in ebenso unüberbietbarer Vollendung.

Nach humorvoller, pantomimisch untermalter Zugabe und endlosen Ovationen der Radetzkymarsch als Rausschmeißer.

Traducción rápida de Google Translate:

Orquesta Juvenil de Venezuela abrumado

Por Martin Betulius

Baden-Baden – El oyente grave en la sala de conciertos, no sólo como rítmicamente palmas y silbidos, pero como los fanáticos de los deportes exaltado rabia, probablemente sólo trae el “Simón Bolívar Joven Orquesta Nacional de Venezuela” listo. Se creía que las mejores orquestas del mundo más motivados para lo que han oído hablar de Sir Simon Rattle veredicto, “este es actualmente el más importante evento en el mundo de la música clásica nunca” confirmó. Que el sábado en Baden-Baden, ¿puede el ejercicio de los 160 músicos de doce a 26 años no se imagina.

Que este milagro ejército de cuerdas, tan clara y tan delicada Pianissimo jugar, y que los jugadores de bronce de Venezuela, Estados Unidos y un líder de orquesta, el hombre dos días antes en la misma sala de escucha en la medida que la sombra es tan abrumadora como el hecho de que en Venezuela 15 000 educadores de 250 000 jóvenes en 90 niños, 130 orquestas juveniles y 30 orquestas en los adultos menores de 26 años de formación.

José A. Abreu, presente el promotor de este milagro, los niños, de los cuales el 75 por ciento vive por debajo del umbral de la pobreza, da una vida digna, fue honrado en lo sucesivo. Es para el resto del mundo no vergonzoso que Venezuela nos muestra cómo lo que se refiere a la cultura musical puede ser?

Stravinsky desatado crueles “Fotos de la primavera de Víctimas Rusia pagana” (Le Sacre du Printemps), 1913 fue como “masacre” con el escándalo de estreno de 27 heridos, en la que Francia por el caso Dreyfus debilitado élite conservadora última aufbäumte.

Ahora parece la rítmica concisión, desatada por Gustavo Dudamel, los 27 años de edad whiz niño entre los conductores, absolutamente plausible y agradable.Instrumentos de Ravel de Mussorgsky “Cuadros de una Exposición” resonó en el mismo sin la perfección.

Después de buen humor, la pantomima y la adición de menores de Radetzkymarsch interminables ovaciones como guardias.

Junges Orchester aus Venezuela begeistert

Publicado originalmente en el Badische Zeitung el 14 de septiembre de 2008

KLASSIK: DIE LUST AN DER MUSIK

Am Ende tanzten sie und lagen sich in den Armen: 160 junge Musikerinnen und Musiker aus Venezuela haben am Wochenende unter ihrem Dirigenten Gustavo Dudamel ein umjubeltes Konzert im Festspielhaus Baden-Baden gegeben.

Was geht da ab? Was passiert da eigentlich? Gut 160 Musiker auf der Bühne, rund 2500 im Zuschauerraum – aber am Ende ist man sich dieser Trennung gar nicht mehr bewusst. Das, was aus dem Munde des Bundesvorsitzenden der Jeunesses musicales Deutschland, Hans-Herwig Geyer, vor dem Baden-Badener Auftritt des Simón Bolívar National Youth Orchestra (SBNYO) of Venezuela unter seinem Chef Gustavo Dudamel noch ein bisschen zu sehr nach oft strapaziertem Klischee klang, ist jetzt Normalität: Der Abend ist mit der ersten Zugabe, dem vom Orchester ebenso getanzten wie gespielten Mambo aus Bernsteins “West Side Story” endgültig zur Fiesta geworden – so wie schon längst zuvor der Hüftschwung des Dirigenten beim Dirigieren zur Keimzelle ihrer ganzen Musik.

BEGEISTERUNG UND KONZENTRATION

Ob er ein guter Dirigent sei, fragten nicht selten jene Skeptiker, denen die “Fiesta”, die viele Medien um den gerade mal 27-jährigen Pultstar Dudamel, suspekt ist. Er ist es, und noch mehr. Er ist auch ein sehr guter Orchestererzieher – ein Prädikat, das bei Dirigenten nicht allzu häufig vergeben werden kann. Dafür bekommt er in Baden-Baden an diesem Abend auch den mit 10 000 Euro dotierten Würth-Preis der Jeunesses musicales Deutschland verliehen. Denn selbst wenn man berücksichtigt, dass heute etwa 70 Prozent der Musiker des SBNYO Festengagements in Orchestern haben, so ist es doch maßgeblich Dudamels Persönlichkeit, seine Ausstrahlung und seine Autorität, die Begeisterungsstürme auf und vor dem Podium auslösen kann. Und gleichzeitig höchste Konzentration.

Der Beginn des Baden-Badener Konzerts ist dafür das beste Beispiel. Nach den etwas zu lang geratenen Laudationes zur Preisverleihung noch vor dem Konzert ist die Unruhe im Orchester, das längst auf der Bühne Platz genommen hat, spürbar. Es soll nicht mit irgendeinem Stück losgehen, sondern mit einem Meilenstein der frühen Moderne, das der Kategorie des Rhythmus in der abendländischen Musik einen ganz neuen Stellenwert einbrachte: “Le sacre du printemps”. Und da steht Dudamel vor diesem Orchester wie ein Schamane und lädt es in wenigen Sekunden mit der verloren geglaubten Spannung auf. Wie Hypnose ist das – zumal vor einer Musik, deren Suggestionskraft selbst etwas Hypnotisches an sich hat. Dass der Solofagottist dann in seinen ersten Takten doch ein bisschen Nerven zeigt – menschlich. Strawinskys Frühlingsmorgen bricht mit allem Ausdruck an, der in diese Musik hineingelegt ist.

Dudamel ist ein Beschwörer. Bei ihm kommt Musik aus dem ganzen Körper, doch hat sein obligatorischer Hüftschwung nichts gemein mit Partyfeeling. Es ist, als verberge sich dahinter eine musikalische Geheimsprache – auch das passend zu Strawinskys kultischem Opus. Die rhythmische Dominanz dieser Musik stößt bei den Südamerikanern ohnedies auf fruchtbarsten Boden; so kraftvoll, so eindringlich und so selbstverständlich erlebt man selten einen “Sacre”.

BRILLANTE VIOLINEN FETZIGE PERKUSSIONGRUPPE

Aber da ist auch noch etwas anderes, was die Paarung Dudamel-SBNYO so hinreißend macht. Es ist diese unbedingte Gemeinsamkeit bis hin zum miteinander Atmen. Dudamel dirigiert mit seiner klaren, keineswegs überfrachteten Technik auch das Verklingen von Musik, die Spannung zwischen den Pausen. Und die Musiker tragen sie weiter. Freilich funktioniert das nur dank der exzellenten technischen Möglichkeiten – von den brillanten Violinen über die hochsensiblen Holzbläser, die faszinierend-fetzige Perkussiongruppe bis zu jenen beiden Trompetern, die in der Einleitung zum zweiten Teil des “Sacre” ein so unglaublich leises piano zu spielen vermögen, wie man es rein physikalisch nicht für möglich hält. Mit der gleichen Suggestionskraft erklingen im zweiten Teil übrigens Mussorgski/Ravels “Bilder einer Ausstellung” – noch so ein Powerstück der Konzertliteratur und aus dramaturgischer Perspektive sicher des Guten zu viel für einen Abend. Doch wenn man die hohe Emotionalität spürt, sieht, wie sie sich am Ende reihenweise vor Musizierglück in den Armen liegen, ist das sekundär. Dann wünscht man sich eigentlich nur noch, dass eine solche Begeisterung für gute Musik bei jungen Menschen auch in Deutschland eines Tages wieder zu einem Massenphänomen wird. Wie in Venezuela geschehen.  

Traducción rápida de Google Translate:

Orquesta de jóvenes entusiastas de Venezuela

CLÁSICA: EL DISFRUTE DE LA MÚSICA

Al final se bailó y se encontraban en los pobres: 160 jóvenes músicos de Venezuela, en el fin de semana en virtud de su director Gustavo Dudamel un aclamado concierto en el Festspielhaus en Baden-Baden.

 

¿Qué va a? ¿Qué es lo que sucede allí? Así 160 músicos en el escenario, alrededor de 2500 en el auditorio – pero al final no hay esta separación ya no es consciente. Que de las bocas de los federales el presidente de Juventudes Musicales de Alemania, Hans-Herwig Geyer, en el Baden-Baden apariencia de la Simón Bolívar Joven Orquesta Nacional (SBNYO) de Venezuela en virtud de su jefe Gustavo Dudamel todavía un poco demasiado a menudo como cliché destacó klang , ahora es la normalidad: La noche es el primer bis, la orquesta que desempeñan así como baila Mambo de Bernstein “West Side Story” se ha convertido en final en favor de la Fiesta – como mucho antes de la Hüftschwung del conductor para la realización de germen de todos su música. 

EL ENTUSIASMO Y LA CONCENTRACIÓN

Si es un buen conductor se le pidió que no poca frecuencia los escépticos, la “Fiesta”, que muchos medios de comunicación de todo el apenas 27 años de edad Pultstar Dudamel, es sospechoso. Él es, y mucho más. También es una muy buena orquesta educadores – un predicado, que es con demasiada frecuencia los conductores no puede ser concedida. Pero él se pone en Baden-Baden, esta tarde con los 10 000 euros enriquecida Würth Premio de Juventudes Musicales de Alemania. Incluso si se tiene en cuenta que en la actualidad cerca del 70 por ciento de los músicos del festival SBNYO compromisos en orquestas, así que es crucial Dudamel personalidad, su carisma y su autoridad, y el entusiasmo frente a la tribuna o no. Y aunque la mayor concentración. 

El comienzo del concierto de Baden-Baden es el mejor ejemplo. Después de la precaria Laudationes algo demasiado largo para la ceremonia de entrega de premios antes del concierto es el malestar en la orquesta, la etapa más larga en la Plaza se ha convertido en notable. No debería ir con cualquier pieza, pero con un hito de la primera modernidad, la categoría del ritmo de la música occidental en una nueva importancia en los ingresos: “Le Sacre du printemps”. Y se encuentra ante esta Orquesta Dudamel como un chamán y de carga en unos segundos con la pérdida de tensión. ¿Qué es la hipnosis – especialmente frente a una música cuyo poder hipnótico que sugieren algo de él. El hecho de que el solo fagotista entonces en su primer bares, pero muestra un poco nervioso – menschlich. Por la mañana de primavera de Stravinsky rompe con todas las expresiones, que en esta música es hineingelegt. 

Dudamel es un convocar. Cuando se trata de música de todo el cuerpo, pero su obligatoria Hüftschwung no tiene nada en común con el sentimiento de partido. Es como esconder detrás de un lenguaje secreto musicales – incluso el partido Opus Strawinsky culto. La música rítmica de este dominio se encuentra entre los latinoamericanos de todos modos en un suelo fértil, tan poderoso, tan insistente y tan pocas veces, por supuesto, una experiencia “Sagrado”. 

BRILLANTE VIOLINES GROOVY GRUPO DE PERCUSIÓN

Pero también hay otra cosa, lo que la vinculación Dudamel SBNYO-hace tan entrancing.Es esta incondicional común el uno al otro respirar. Dudamel lleva a cabo con su claro, no sobrecargado y la tecnología fuera de la música, la tensión entre las pausas. Y los músicos llevan. Ciertamente, sólo puede ocurrir gracias a la excelente técnica de las posibilidades – a partir de la brillante violines en la gran madera, el fascinante, Groovy grupo de percusión a los dos trompeteros, en la introducción de la segunda parte de la “Sagrado”, de manera increíblemente tranquilo piano activos, ya que es puramente física no puede mantener. Con el mismo tono sugestivo poder en la segunda parte de la forma, Mussorgsky / Ravel “Cuadros de una Exposición” – ni siquiera como una potencia pieza del concierto la literatura y dramatúrgicos perspectiva segura de una cosa demasiado buena para una noche. Pero cuando la alta emotividad sienten, parece que están al final de una serie de Musizierglück delante del cuello, es la secundaria. Entonces usted realmente desea sólo que esa pasión por la buena música entre los jóvenes en Alemania un día volvería a convertirse en un fenómeno de masas. ¿Qué pasó en Venezuela?

Concierto en Conmemoración de los 10 años de la Festspielhaus de Baden Baden

Gustavo Dudamel dirige a la Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar en el Concierto conmemorativo de los 10 años de la Festspielhaus de Baden Baden
Sala: Festspielhaus

Programa:
Igor Stravinsky: La Consagración de la Primavera
Modest Mussorgsky: Cuadros de una Exposición
 Bernstein: Suite de West Side Story – Mambo
Richard Strauss: Marcha Radetzky

Fecha: 13/09/2008